[ 16. Jul 2020]

Den zweiten Platz beim Börsenspiel haben die Elftklässler (v.l.) Sven, Toni und Jonas belegt, Timo Zimmermann (Zweiter von links) und Direktor Hartmut Westje-Bachmann (rechts) gratulieren. (rol)

Erfahrungen im Umgang mit Wertpapieren haben Jonas Gühring, Toni Amella und Sven Zilly gesammelt, Börsenkurse haben sie im Blick behalten und Kapital in Aktien angelegt – mit großem Erfolg: Die drei Elftklässler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums belegen beim bundesweiten Börsenspiel den zweiten Platz im Bereich der Volksbank Pforzheim. Eine beeindruckende Leistung, wenn man bedenkt, dass in der Region insgesamt 44 Gruppen an dem Wettbewerb teilgenommen haben. Auch im bundesweiten Vergleich schneiden die drei Elftklässler gut ab und schaffen es unter knapp 400 Teilnehmern auf einen respektablen 18. Platz. Bundessieger wurde übrigens das Pforzheimer Schiller-Gymnasium.

Drei Monate lang, von Februar bis Mai, haben Jonas, Toni und Sven Kursverläufe analysiert, sich Unternehmensdaten angeschaut und in Aktien investiert – alles genauso wie an der echten Börse, mit dem kleinen Unterschied, dass das Startkapital von 50 000 Euro nicht echt war. Ihre Strategie: Das Geld möglichst breit verteilen – und zwar in einer Branche, in der in Zukunft das größte Potenzial liegt. Ihre Wahl fiel in erster Linie auf Technik- und Informatikunternehmen, weil die nicht so sehr von der Corona-Krise betroffen waren. Über eine WhatsApp-Gruppe und über Videokonferenzen haben sich die drei Schüler ausgetauscht und ihr Vorgehen abgestimmt. „Man musste da echt dranbleiben.“ Für Sven, Toni und Jonas war es das erste Mal, dass sie sich mit der Börse und mit Aktienkursen befasst haben. „Einfach war es nicht, aber mit der Zeit haben wir uns immer besser ausgekannt.“ Am Ende sogar so gut, dass es ihnen gelungen ist, innerhalb von drei Monaten eine Rendite von knapp sechs Prozent zu erzielen. „Das ist beeindruckend“, sagt Timo Zimmermann, der das Projekt bei der Volksbank Pforzheim betreut hat.

„Uns ist es wichtig, im Bereich finanzielle Bildung einen Beitrag zu leisten“, erklärt Zimmermann und verweist auf andere Aktionen, mit denen seine Bank Schulen unterstützt, etwa den Unterrichtskatalog, in dem Themen wie Schuldenprävention, Bewerbertraining und bargeldloses Bezahlen behandelt werden. Am Königsbacher Gymnasium freut man sich über den Erfolg der drei Schüler, die bei dem Börsenspiel von Lehrer Michael Kunzmann betreut wurden. Sollte vonseiten der Schüler Interesse bestehen, sei eine erneute Teilnahme im kommenden Jahr durchaus denkbar, sagt Direktor Hartmut Westje-Bachmann. Dass die wirtschaftliche Bildung und die Vorbereitung aufs Berufsleben an seiner Schule eine große Rolle spielen, zeigt auch der Umstand, dass es dort seit diesem Schuljahr das neue Fach Wirtschafts-Berufs- und Studienorientierung (WBS) gibt. – Nico Roller

[ 25. Jun 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler

wir freuen uns sehr darüber, dass wir nach der Schulschließung am 17. März 2020 nun in den Wochen nach den Pfingstferien alle Schülerinnen und Schüler wiedersehen.

Die Abstands- und Hygieneregeln aufgrund der Corona-Pandemie, sowie die begrenzte Raumsituation, bringen es allerdings mit sich, dass nur geteilte Klassen an der Schule unterrichtet werden können. Daher findet in einem rotierenden System ein Wechsel zwischen Präsenz- und Fernlernunterricht statt, so dass bis zu den Sommerferien alle Schülerinnen und Schüler noch zwei Wochen an der Schule unterrichtet werden können und vier Wochen weiterhin zu Hause arbeiten müssen.
Einen großen Beitrag zum sogenannten „Homeschooling“ leistet seit Beginn des „Lockdowns“ die Lehr- und Lernplattform „Moodle“, die mit großem Engagement von Frau Florin, Frau Holzgräbe und Herrn Wittye eingerichtet und unterhalten wurde und wird. Sie ermöglicht es den Klassen- und den Fachlehrern mit ihren Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu bleiben, ohne am selben Ort zu sein.
Für jede Klasse wurde hier ein eigenes virtuelles Klassenzimmer eingerichtet (s. Bild), in das jeder Fachlehrer und jede Fachlehrerin vielfältiges und abwechslungsreiches Lernmaterial strukturiert zur Verfügung stellt. Alle Lernenden können ortsunabhängig auf Material und Lernaktivitäten zugreifen.
In „Moodle“ gibt es Audiodateien, etwa in den Fremdsprachen, oder Lernfilme (z. B. Erklärvideos, die komplexere Sachverhalte veranschaulichen). Sie erleichtern das Lernen zu Hause. Andere Videos werden zur selbständigen Erarbeitung von Inhalten verlinkt. Zudem gibt es Foren mit Chat-Funktion für einen direkten Austausch zwischen Lehrern und Schülern. Hausaufgaben können über die Plattform in verschiedenen Dateiformaten hochgeladen und so eingesammelt, vom Lehrer korrigiert und dann dem Schüler bzw. der Schülerin über eine Feedbackfunktion rückgemeldet werden. Ein gewinnbringender inhaltlicher Austausch kann so auf virtuellem Weg stattfinden.
Um noch direkter den Kontakt, auch zwischen den Schülern halten zu können, finden Videokonferenzen über „BigBlueButton“, einem Web-Konferenz-Tool statt. Schülerinnen und Schüler können so sowohl mit der Lehrkraft, als auch untereinander Kontakt halten.
Insgesamt sind unsere Erfahrungen mit der Lernplattform „Moodle“ weit überwiegend positiv. Zudem ist sie zurzeit eine der wenigen Plattformen, die vom Datenschutzbeauftragten empfohlen werden. Es ergeben sich große Chancen für individuelles Arbeiten sowohl für Schülerinnen und Schüler, als auch für die Lehrekräfte. Viele Aspekte von „Moodle“ werden auch dann noch hilfreich sein, wenn Regelunterricht am Lise-Meitner-Gymnasium wieder möglich ist.

Verena Schiegl

[ 20. Apr 2020]

Jetzt mal schöne Nachrichten – aus einer Zeit als Mannschaftssport noch möglich war:
Am 06.02.20 war es endlich soweit, die Mädels des LMG (WK I) starteten in das RP-Finale im Volleyball bei Jugend trainiert für Olympia. Von der 10. Klasse bis zur Kursstufe 2 meldeten sich sieben Volleyballbegeisterte Mädels (Paula Rübenacker, Jule Bayer, Dunja Rück, Paula Scherrible, Vivian Rapp, Jana Wolfinger und Julia Bauer),welche am Turnier teilnehmen wollten. Dreimal haben die Mädels mit ihrem Coach Herrn Kolb trainiert. Als es dann am 6.2.20 losging, haben sich die Mädels um 8.00 Uhr in der Schule getroffen und sind dann in Begleitung von Herrn Kolb und Herrn Klose nach Blankenloch gefahren, wo das RP-Finale stattfand. Nach einem kurzen, intensiven Warm-Up ging das erste Spiel schon los. Leider mussten wir aufgrund von Schwierigkeiten in der Annahme das erste Spiel an die GSG Mannheim mit 1:2 abgeben. Durch starke Aufschlagserien konnten wir uns dennoch einen Satz sichern. Nach kurzem „mental-breakdown“ ging es für uns in der Vorrunde dann direkt zum nächsten Spiel, natürlich mit hohen Ansprüchen und viel Motivation. Plötzlich läuft es „wie am Schnürchen“, die Mädels konnten sich einen klaren 2:0 Sieg gegen MGG Horb sichern. Dank dem klaren Sieg und der knappen Niederlage hieß es dann für die Mädels vom LMG: Halbfinale! Beim letzten Spiel war das Motto laut Herr Kolb „einfach Spaß am Volleyball spielen haben“, denn im Halbfinale kam wohl der stärkste Gegner des Turniers auf uns zu. Dies merkten die Mädels vom LMG schnell. Durch sehr unsichere Annahmen und schwache Angriffe kam es leider zu einer deutlichen 0:2 Niederlage, der Sieg ging an LFG Mannheim. Dennoch können die Mädels sehr stolz auf sich sein, es bis ins Halbfinale geschafft zu haben. Man muss bedenken, dass nicht alle Spielerinnen unserer Mannschaft Volleyball im Verein spielen. Dennoch konnte unsere Mannschaft durch ihren Teamgeist und Zusammenhalt eine sehr ordentliche Leistung zeigen. Ein großes Dankeschön geht an unseren Coach Herrn Kolb, der uns stets motivierte und sehr hilfreiche Tipps gab. Ebenfalls wollen wir uns bei unserem treuen Fan Herrn Klose bedanken, welcher ebenfalls zum Unterstützen mit nach Blankenloch kam.
Paula Rübenacker

[ 27. Mrz 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

eine Zeit wie diese haben wir noch nicht erlebt und sie stellt manche von uns vor Herausforderungen, bei denen wir Unterstützung brauchen. Alle Unterstützungsangebote des LMG sind für Sie und für Euch weiterhin erreichbar, wenn auch nur per Mail oder Telefon: Die Schulsozialarbeit ist weiter unten bereits genannt worden, aber auch unseren Beratungslehrer, Herrn Ruf, können Sie per Schul-eMail-Adresse (Nachname@lmg-bzk.de) kontaktieren und ggf. um einen Rückruf bitten. Darüber hinaus haben auch die Religionslehrkräfte beider Konfessionen signalisiert, für Schüler*innen und Eltern ansprechbar zu sein und sich der kleinen und großen Nöte, die in solchen besonderen Zeiten entstehen können, anzunehmen. Setzt Euch, setzen Sie sich ganz einfach über die jeweilige Schul-eMail-Adresse (Nachname@lmg-bzk.de) mit ihnen in Verbindung. Auch hier werden Sie auf offene Ohren stoßen.

Bleiben Sie gesund und optimistisch!

Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

[ 20. Mrz 2020]

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,
heute haben wir die Nachricht erhalten, dass das Abitur in Baden-Württemberg auf die Zeit ab dem 18. Mai 2020 verschoben wird. Die mündlichen Prüfungen finden vom 20. bis 29. Juli 2020 statt. Genaueres findet sich auf der Homepage des Ministeriums unter https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+03+20+Zentrale+Pruefungen+werden+verschoben. Auch per Mail solltet Ihr alle bereits informiert worden sein.
Bleibt gesund!
Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

[ 20. Mrz 2020]

Hallo liebe Schülerin, lieber Schüler, liebe Eltern,

ich möchte Euch wissen lassen, dass ich trotz der momentanen, außergewöhnlichen Situation täglich für Euch erreichbar bin. Auch wenn wir uns nicht in der Schule sehen können, bin ich gerne per Email oder auch über das Handy für Anliegen oder einfach „nur“ zum Austausch für Euch da. Ich arbeite von Zuhause aus und nehme mir in diesen, für uns alle sehr besonderen Tagen und Wochen, gerne Zeit. Ihr erreicht mich entweder mit einer Nachricht an die Email-Adresse verena.glaeser@miteinanderleben.de oder unter 07231-13331593.
Passt aufeinander auf, bleibt Zuhause und gesund!
Herzliche Grüße und alles Liebe

Verena Gläser
Schulsozialarbeit

[ 13. Mrz 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

Auf seiner Hompage schreibt das Kultusministerium “Die Landesregierung hat heute (13. März 2020) beschlossen, ab Dienstag, den 17. März 2020, landesweit alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien zu schließen.” Das heißt, dass am Montag, den 16.3.2020 der Unterricht grundsätzlich nach Plan stattfindet. Klausuren und VERA 8 werden aber nicht mehr geschrieben und der Nachmittagsunterricht (ab der 8. Stunde) entfällt. Ab Dienstag bleibt das LMG geschlossen, abgesehen von der Notfallbetreuung, wie sie im Schreiben der Ministerin genannt wird, das alle Eltern über die Elternvertreterinnen und Elternvertreter erreichen wird bzw. auf der u.g. Homepage des Ministeriums zu finden ist.

Bis auf Weiteres ist das Sekretariat vormittags erreichbar. Auch die Schulleitung ist in den kommenden Wochen in der Regel anwesend.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für die kommende Zeit alles Gute, vor allem Gesundheit, und bin sicher, dass wir zusammen den Herausforderungen begegnen können.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

 

 

 

[ 11. Mrz 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

in seinem Schreiben vom 11.3.2020 weist das Ministerium darauf hin, dass jetzt die gesamte Region Grand Est (Elsass, Lothringen, Ardennen, Strasbourg, Nancy) als Risikogebiet eingestuft ist.

Das heißt, dass ab jetzt zusätzlich alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten 14 Tagen in der Region Grand Est waren, auch für einen Tagesausflug, ab dem Zeitpunkt der Rückkehr 14 Tage zu Hause bleiben müssen. Bitte informieren Sie in diesem Fall die Schule. Sollten bei diesen Schülerinnen und Schülern Symptome auftreten, melden Sie sich bitte telefonisch beim Gesundheitsamt Pforzheim. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage des Ministeriums unter https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus.

Außerdem wird in diesem Schreiben denjenigen Eltern, die von einem Schulverbot auf Grund der Rückkehr aus einem Risikogebiet betroffen sind, ausdrücklich empfohlen zu Hause zu bleiben. Die Betroffenen (und nur diese) können die Anmeldung ausnahmsweise zunächst per E-Mail durchführen und die persönliche Anmeldung kommende Woche nachholen (bzw. mit uns Kontakt aufnehmen, falls dieses nicht möglich ist).

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

[ 10. Mrz 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

in einem weiteren Schreiben weist das Ministerium darauf hin, dass jetzt ganz Italien (und der ganze Iran) als Risikogebiet eingestuft ist und auch das Departement Haut Rhin in Frankreich entsprechend behandelt werden soll. Das heißt, dass ab jetzt zusätzlich alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten 14 Tagen in Italien, dem Departement Haut Rhin oder dem Iran waren, ab dem Zeitpunkt der Rückkehr 14 Tage zu Hause bleiben müssen. Bitte informieren Sie in diesem Fall die Schule. Sollten bei diesen Schülerinnen und Schülern Symptome auftreten, melden Sie sich bitte telefonisch beim Gesundheitsamt Pforzheim. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage des Ministeriums unter https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

[ 6. Mrz 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

in seinem aktuellen Schreiben weist das Ministerium darauf hin, dass seit gestern Abend auch Südtirol als Risikogebiet eingestuft ist. Das heißt, dass zusätzlich alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten 14 Tagen in Südtirol waren, ab dem Zeitpunkt der Rückkehr 14 Tage zu Hause bleiben müssen. Bitte informieren Sie in diesem Fall die Schule. Sollten bei diesen Schülerinnen und Schülern Symptome auftreten, melden Sie sich bitte telefonisch beim Gesundheitsamt Pforzheim. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage des Ministeriums unter https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus in dem genannten Schreiben vom 6.3.2020.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter