[ 20. Mrz 2020]

Hallo liebe Schülerin, lieber Schüler, liebe Eltern,

ich möchte Euch wissen lassen, dass ich trotz der momentanen, außergewöhnlichen Situation täglich für Euch erreichbar bin. Auch wenn wir uns nicht in der Schule sehen können, bin ich gerne per Email oder auch über das Handy für Anliegen oder einfach „nur“ zum Austausch für Euch da. Ich arbeite von Zuhause aus und nehme mir in diesen, für uns alle sehr besonderen Tagen und Wochen, gerne Zeit. Ihr erreicht mich entweder mit einer Nachricht an die Email-Adresse verena.glaeser@miteinanderleben.de oder unter 07231-13331593.
Passt aufeinander auf, bleibt Zuhause und gesund!
Herzliche Grüße und alles Liebe

Verena Gläser
Schulsozialarbeit

[ 13. Mrz 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

Auf seiner Hompage schreibt das Kultusministerium “Die Landesregierung hat heute (13. März 2020) beschlossen, ab Dienstag, den 17. März 2020, landesweit alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien zu schließen.” Das heißt, dass am Montag, den 16.3.2020 der Unterricht grundsätzlich nach Plan stattfindet. Klausuren und VERA 8 werden aber nicht mehr geschrieben und der Nachmittagsunterricht (ab der 8. Stunde) entfällt. Ab Dienstag bleibt das LMG geschlossen, abgesehen von der Notfallbetreuung, wie sie im Schreiben der Ministerin genannt wird, das alle Eltern über die Elternvertreterinnen und Elternvertreter erreichen wird bzw. auf der u.g. Homepage des Ministeriums zu finden ist.

Bis auf Weiteres ist das Sekretariat vormittags erreichbar. Auch die Schulleitung ist in den kommenden Wochen in der Regel anwesend.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für die kommende Zeit alles Gute, vor allem Gesundheit, und bin sicher, dass wir zusammen den Herausforderungen begegnen können.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

 

 

 

[ 11. Mrz 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

in seinem Schreiben vom 11.3.2020 weist das Ministerium darauf hin, dass jetzt die gesamte Region Grand Est (Elsass, Lothringen, Ardennen, Strasbourg, Nancy) als Risikogebiet eingestuft ist.

Das heißt, dass ab jetzt zusätzlich alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten 14 Tagen in der Region Grand Est waren, auch für einen Tagesausflug, ab dem Zeitpunkt der Rückkehr 14 Tage zu Hause bleiben müssen. Bitte informieren Sie in diesem Fall die Schule. Sollten bei diesen Schülerinnen und Schülern Symptome auftreten, melden Sie sich bitte telefonisch beim Gesundheitsamt Pforzheim. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage des Ministeriums unter https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus.

Außerdem wird in diesem Schreiben denjenigen Eltern, die von einem Schulverbot auf Grund der Rückkehr aus einem Risikogebiet betroffen sind, ausdrücklich empfohlen zu Hause zu bleiben. Die Betroffenen (und nur diese) können die Anmeldung ausnahmsweise zunächst per E-Mail durchführen und die persönliche Anmeldung kommende Woche nachholen (bzw. mit uns Kontakt aufnehmen, falls dieses nicht möglich ist).

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

[ 10. Mrz 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

in einem weiteren Schreiben weist das Ministerium darauf hin, dass jetzt ganz Italien (und der ganze Iran) als Risikogebiet eingestuft ist und auch das Departement Haut Rhin in Frankreich entsprechend behandelt werden soll. Das heißt, dass ab jetzt zusätzlich alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten 14 Tagen in Italien, dem Departement Haut Rhin oder dem Iran waren, ab dem Zeitpunkt der Rückkehr 14 Tage zu Hause bleiben müssen. Bitte informieren Sie in diesem Fall die Schule. Sollten bei diesen Schülerinnen und Schülern Symptome auftreten, melden Sie sich bitte telefonisch beim Gesundheitsamt Pforzheim. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage des Ministeriums unter https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

[ 6. Mrz 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

in seinem aktuellen Schreiben weist das Ministerium darauf hin, dass seit gestern Abend auch Südtirol als Risikogebiet eingestuft ist. Das heißt, dass zusätzlich alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten 14 Tagen in Südtirol waren, ab dem Zeitpunkt der Rückkehr 14 Tage zu Hause bleiben müssen. Bitte informieren Sie in diesem Fall die Schule. Sollten bei diesen Schülerinnen und Schülern Symptome auftreten, melden Sie sich bitte telefonisch beim Gesundheitsamt Pforzheim. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage des Ministeriums unter https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus in dem genannten Schreiben vom 6.3.2020.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

[ 29. Feb 2020]

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

bevor die Schule am Montag wieder beginnt, möchte ich Ihnen die wichtigsten Informationen des Kultusministeriums weitergeben. Diese Informationen und die genannten Schreiben finden Sie auch auf der Homepage des Ministeriums unter https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus .
Der für mich wichtigste Satz findet sich am Anfang des ersten Schreibens des Ministeriums, er steht auch weiterhin in der Risikoeinschätzung des Robert-Koch-Instituts: „Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als gering bis mäßig eingeschätzt.“ Damit dieses so bleibt, ist es wichtig, dass die folgenden vom Ministerium vorgegebenen Regeln eingehalten werden:

Hinweise für Schulen und Kindertageseinrichtungen mit der Bitte um konsequente Beachtung:

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorläufig zu Hause.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete heute auf die gesamte Region Lombardei in Italien erweitert. Es gilt jeweils die aktuelle Liste der Risikogebiete, die beim Robert-Koch-Institut abgerufen werden kann: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html .

Bitte beachten Sie auch die Hinweise des Sozialministeriums für Reiserückkehrer, die wir diesem Schreiben als Anlage beigefügt haben. (Bemerkung: Das Dokument finden Sie unter dem Titel „Empfehlungen für Reisen nach Italien / Was nach der Rückreise aus Italien zu beachten ist (PDF)“ am Ende der folgenden Seite des Sozialministeriums: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/ ) Weitere Hinweise und Empfehlungen werden in den nächsten Tagen folgen. Weitere Fragen und Antworten werden wir in Kürze unter www.km-bw.de zur Verfügung stellen.“

Falls Ihr Kind auf Grund obiger Regelungen zu Hause bleiben muss, informieren Sie bitte die Schule telefonisch oder per Mail und nehmen Sie Kontakt mit dem Klassenlehrerteam auf.
Trotz allem wünsche ich Ihnen und uns allen einen guten Start in die Schulzeit!

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

[ 18. Feb 2020]

Am Montag, den 17. Februar 2020, besuchte die Ausbildungsleiterin der VR Bank Enz plus, Samantha Wendel, mit zwei unmittelbar nach ihrem Abschluss stehenden Finanzassistentinnen das Lise-Meitner-Gymnasium. Im Rahmen der beruflichen Orientierung kam diesem Vormittag eine doppelte Funktion zu: Einerseits sollte in Form einer „Service-Leistung“ den Schülern bequem und im Klassenzimmer das digitalisierte Banking erläutert werden. Andererseits zeigte Frau Wendel als ausgewiesene Fachfrau Möglichkeiten auf, sich im Banken- und Finanzbereich beruflich zu verwirklichen.
Die jungen Bankerinnen informierten die elften Klassen über die Möglichkeiten des „digital Payments“: Vom klassischen Online-Banking bis zur App, die unter anderem unkomplizierte Sofort-Überweisungen an Personen aus der Kontaktliste ermöglicht („kwitt“), wurden zahlreiche Möglichkeiten erläutert.
Den überwiegend bereits im Fachgebiet Wirtschaft (als Teilbereich der Gemeinschaftskunde) kompetenten Schülerinnen und Schülern wurde klar, welche gravierenden Veränderungen diese bequemen digitalen Möglichkeiten für das Berufsbild der Finanzassistentin/des Finanzassistenten und sämtliche bei einem Geldinstitut Beschäftigten haben: Den klassischen Kunden-Schalter wird es bald so nicht mehr geben – und auch nur deutlich weniger Filialen werden verbleiben.
Insofern schloss sich Frau Wendels Vortrag nahtlos an. Sie konnte aufzeigen, welche Möglichkeiten eine Bank für den beruflichen Werdegang bietet. Neben den für Abiturientinnen und Abiturienten schon seit jeher geeigneten Ausbildungsberufe und B.A.-Studiengänge mit Schwerpunkt Banking und Finanzen gab es hier manche Überraschung. So können sich kompetente Absolventen bei den Geldhäusern der Region auch in Bereichen wie Marketing, IT-Sicherheit, Recht und vielen weiteren Gebieten profilieren.
Ein finales Statement deckte sich wunderbar mit dem, was auch das neu konstituierte „Team Berufs- und Studienorientierung“ des LMG (Frau Beck, Frau Hofsäß, Herr Kunzmann) den Schülerinnen und Schülern „predigt“: Macht euch frühzeitig klar, welche Tätigkeiten und Berufsfelder euch ansprechen – und dann kümmert euch: (Nur) freiwillige Praktika, Ausbildungsmessen-Besuche und letztlich frühzeitige Bewerbungen sichern euch euren „Traumjob“.
– Michael Kunzmann

[ 17. Feb 2020]

Aufgrund der Risikobewertung  wegen einer möglichen Infektionsgefahr am Coronavirus beschloss der Vorstand des Lions Clubs Remchingen-Pfinztal das gemeinsame Schulkonzert auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.  Daher entfällt leider der Termin am 10.3.2020.

Wir laden herzlich ein zu einem Konzert des Lions Club Remchingen-Pfinztal mit dem Gymnasium Remchingen, dem Ludwig-Marum-Gymnasium und dem Lise-Meitner-Gymnasium am Dienstag, 10.3., um 19.00 Uhr in der Kulturhalle Remchingen. Das LMG ist mit der Big Band dabei und unsere Schülerinnen und Schüler freuen sich auf ein großes Publikum und viel Unterstützung. Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 18.00 Uhr.

[ 17. Feb 2020]

(Foto: N. Roller)

Wie findet man in einem Netz aus unzähligen Straßen den schnellsten Weg von einem Ort zum anderen? Eine von vielen Fragen, mit denen sich die rund 370 Schüler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums beschäftigt haben, die am Wettbewerb „Informatik-Biber“ teilgenommen haben. 40 Minuten hatten sie Zeit, um alleine oder in Zweier-Teams die Aufgaben zu lösen, deren Anzahl und Schwierigkeitsgrad an die Klassenstufen und den Leistungsstand angepasst waren. Beim „Informatik-Biber“ gehe es darum, das Interesse der Schüler an informatischem und logischem Denken zu wecken, sagt Lehrerin Miriam Klein. Sie betreut den bundesweit ausgetragenen Wettbewerb am Königsbacher Gymnasium und freut sich, dass die Hälfte aller Schüler daran teilgenommen hat. Zwölf von ihnen gewannen einen ersten Preis, neun einen zweiten Preis. 139 Schüler bekamen einen dritten Preis. Klein sagt, Informatik betreffe jeden. Auch wenn man oft gar nichts davon merke, seien Informatik-Probleme überall im Alltag zu finden. Etwa bei Kreditkartennummern, bei Navigationsgeräten oder bei Passwörtern.
– Nico Roller

[ 17. Feb 2020]

(Foto: N. Roller)

Hexen rühren mit großen Löffeln in der Kohlenstoffdioxid-Brühe, eine Müllerstochter spinnt Naturmaterialien zu Gold, das Vogelgezwitscher kommt bei der Königin nur noch aus dem Kassettenrekorder und die Meerfee hat mit dem Plastikmüll zu kämpfen, der auf dem Wasser treibt: Mit dem Klima stimmt etwas nicht in dem Märchenland, in das die Theater-Arbeitsgemeinschaft des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums das Publikum in ihrer neuesten Inszenierung entführt. Auf der Bühne erzählen die 15 Nachwuchsschauspieler am Donnerstagabend die Geschichte einer Prinzessin, die den rücksichtslosen Umgang mit der Umwelt nicht mehr hinnehmen will und deswegen nach einem Mann sucht, der die Natur liebt. In dem von Theaterregisseurin Dagmar Brade geschriebenen Stück geht es um die Auswirkungen von Pestiziden, um die Verschmutzung der Gewässer, um den Raubbau an der Natur, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß und um die Möglichkeiten, Plastikmüll zu reduzieren.

Aber keine Angst: Der moralische Zeigefinger wird dabei nicht erhoben. Das hätten Brade und die Jugendlichen auch gar nicht gewollt. Stattdessen haben sie sich für eine Märchenszenerie entschieden, in der sich ernste Themen so darstellen lassen, dass der Zuschauer nicht das Gefühl hat, man wolle ihn belehren. Denn darum geht es in der Theater-AG nicht. Brades Ziel ist es, junge Menschen für die Schauspielerei zu begeistern und zusammen mit ihnen ein Stück zu entwickeln. Beim Improvisieren hätten die Kinder gerne Märchenfiguren gespielt, erzählt die Theaterregisseurin. Und beim gemeinsamen Brainstorming habe sich gezeigt, dass das Thema Klimaschutz auch die Schüler am Königsbacher Gymnasium bewegt. Brade hat sowohl den Klimaschutz als auch die Märchenfiguren genommen und daraus ein Stück geschrieben. „Es war nicht schwer, genug Stoff zu haben“, erzählt sie: „Den Kindern ist unheimlich viel eingefallen.“ Im Oktober fingen die Fünft-, Sechst- und Siebtklässler an zu proben: jeden Mittwoch für anderthalb Stunden und an einem Intensivtag. Brade ist stolz auf die Nachwuchsschauspieler: „Es ist mutig, sich auf die Bühne zu stellen und eine Rolle zu spielen.“ Als die Aufführung nach einer knappen Stunde zu Ende ist, belohnt das Publikum den Einsatz mit viel Applaus.
– Nico Roller