[ 14. Mai 2018]

Am Dienstag, den 24. und Mittwoch, den 25. April, stand für 22 Schülerinnen und Schülern der siebten und achten Klassen des Lise-Meitner-Gymnasiums der zweite Ausbildungsabschnitt zum Streitschlichter/zur Streitschlichterin auf dem Wochenplan. Hierfür haben sie sich am Dienstag schon früh am Morgen im Naturfreundehaus in Königsbach getroffen, die Zimmer für die komme Nacht bezogen und die ersten Vorbereitungen in der Küche sowie dem Gemeinschafts- und Arbeitsraum getroffen.
Für die kommenden zwei Tage haben Frau Siebert und Frau Simmel, die seit vielen Jahren die Ausbildung an der Schule durchführen und die Schulsozialarbeiterin Frau Gläser ein anstrengendes und intensives Programm für die zukünftigen Schülermediatoren und Schülermediatorinnen auf die Beine gestellt. Vollgepackt mit Rollenspielen, Erfahrungsexperimenten und kreativen Aufgaben haben sich die engagierten Schülerinnen und Schüler im zweiten Teil der Ausbildung ausführlich mit den einzelnen Phasen eines Mediationsgespräches auseinandersetzen können. Hierbei ging es beispielsweise darum, zu lernen, mit welchen Methoden ein Konflikt erhellt werden kann, wie man die „Streithähne“ erfolgreich dazu bringt in Ich-Botschaften zu sprechen, was gute Fragen sind, wie man diese angemessen formulieren und damit die meist verborgenen Gefühle aus den Betroffenen herauskitzeln kann.
Keine Frage – bei solch einem straffen und anspruchsvollen Programm dürfen Pausen und vor allem eine gute Verpflegung nicht fehlen! Dank der hervorragenden Planung von Frau Simmel und der spitzen Unterstützung der 10er Mädels, die mittlerweile schon zu den „alten“ Schülermediatorinnen gehören und beim Vorbereiten der Speisen, dem Anweisen beim Küchendienst, der Abendplanung oder beim Kochen mitgeholfen haben, waren alle zu jeder Zeit sehr gut versorgt! Somit konnten sich alle nach stärkenden Pausen wieder mit voller Konzentration ans Arbeiten machen. Nach dem Abendessen hatten die Schüler und Schülerinnen dank Lina und Hannah einen unterhaltsamen und lustigen Ausklang des ersten Ausbildungstages. Die Helferinnen haben das Abendprogramm selbstständig auf die Beine gestellt, sich passende Spiele für die Gruppe überlegt und Frau Simmel bei der „Nahtschicht“ unterstützt.
Nach einem super leckeren Frühstück ging es dann in den zweiten Tag des Ausbildungsblockes. Dieser war ausschließlich für intensive Übungen mit vorgegebenen Fallbeispielen reserviert! Die Jugendlichen konnten sich hierbei in unterschiedlichen Rollen mit komplexen Fällen auseinandersetzen und somit ein erstes Gefühl für ihre Tätigkeit als Streitschlichter und Streitschlichterinnen bekommen.
Am Ende bleibt noch zu sagen, dass die Frau Simmel, Frau Siebert und Frau Gläser den fleißigen Helferinnen sehr dankbar sind! Ohne diese wäre der reibungslose Ablauf nicht möglich gewesen! Ein herzliches Dankeschön auch an die lieben Eltern, die die Gruppe mit selbstgebackenem Kuchen und Gebäck haben!
Verena Gläser

[ 7. Mai 2018]

Das Lise-Meitner-Gymnasium durfte sich über politischen Besuch freuen. Anlässlich der Europawoche besuchten am Freitag, den 04. Mai 2018 mit der Bundestagsabgeordneten Frau Katja Mast (SPD), dem neu ins Amt gewählten Landrat Herr Bastian Rosenau und Königsbach-Steins Bürgermeister Heiko Genthner gleich drei Politikerinnen und Politiker unsere Schule. Ziel dieser Veranstaltung sollte es sein, Schülerinnen und Schüler mit Politikern über das Thema Europa ins Gespräch zu bringen. Besonders spannend war hierbei, dass durch Herrn Genthner und Herrn Rosenau die kommunale Ebene und mit Frau Mast die Bundesebene vertreten war. Das Prinzip der vertikalen Gewaltenteilung, welches eine tragende Säule des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland darstellt, konnte so in Teilen persönlich erfahrbar gemacht werden.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 b sowie des Neigungskurses Gemeinschaftskunde (K2) erarbeiteten mit ihren Lehrern Herrn Kunzmann und Herrn Neckel Fragen, die sie dann in der Gesprächsrunde gezielt an die Politikerinnen und Politiker richten konnten. Oftmals ergänzten sich die Gäste gegenseitigen in ihren Antworten. Zuweilen aber differierte die Sichtweisen aber auch je nach politischer Ebene. So machten vor allem der Landrat Rosenau und Bürgermeister Genthner darauf aufmerksam, dass die Regelungen durch die Europäische Union mitunter auch Nachteile für die Kommunen bringen können. Nichtsdestotrotz bekannten sich beide als Verfechter des europäischen Gedankens und mahnten dazu, nationalistischen Strömungen entschieden entgegenzutreten.
In der Diskussion hat sich gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler keineswegs unpolitisch sind, sondern großes Interesse daran haben, sich mit bestehenden Fragen und Problemen der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Leider reichte die Zeit nicht aus, um der regen Beteiligung durch die Schülerschaft gerecht zu werden.
Claudia Hofsäß

[ 7. Mai 2018]

Am 21. April veranstaltete das LMG bereits zum 24. Mal das jährliche Schüler-Volleyball-Turnier. Etwa 100 volleyballbegeisterte Schülerinnen und Schüler trafen sich am Samstagmorgen in der Sporthalle des Bildungszentrums, um die Sieger in drei Altersklassen zu ermitteln. Hochmotiviert spielten zunächst vier Teams der Unterstufe und sechs Mittelstufenmannschaften um die begehrten Preise – wie immer gestiftet vom VC Königsbach und der Föller Sportarena Königsbach. Während die jüngsten Volleyballerinnen und Volleyballer auf einem kleinen Feld „drei gegen drei“ spielten, konnten die Acht- und Neuntklässler ihre Fähigkeiten im taktisch etwas anspruchsvolleren „vier gegen vier“ unter Beweis stellen. In beiden Turnieren zeigten unsere Schülerinnen und Schüler spannende und teilweise beeindruckende Leistungen. Lustige Teamnamen gaben sich die Mannschaften für das Turnier, so dass die Helfer, allesamt Schülerinnen und Schüler aus der Kursstufe, beim Vorlesen der nächsten Begegnung oft ins Schmunzeln kamen: Wer dachte schon bei Namen wie „Pommespanzer“ oder „Zocker“ an Volleyballgruppen?
Am Ende konnte sich bei den Jüngsten das Team „Die Schattenkrieger“ der Klasse 6A durchsetzen. Das Mittelstufenturnier gewann ein Team mit dem Namen „Kreativer Teamname“ aus der Klasse 9B. Als Lohn erhielten alle teilnehmenden Teams Urkunden, sowie kleine Preise. Die siegreiche Mannschaft konnte sich über T-Shirts der Firma Föller freuen. (mehr …)

[ 22. Mrz 2018]

(Foto: M. Ruf)

Ein weiteres Mal konnte das Mädchenteam des LMG auf überregionaler Ebene sein schachliches Können unter Beweis stellen. Durch die tollen Leistungen auf dem Finale des Regierungspräsidiums Karlsruhe hatten sich die Schülerinnen Kalina Georgieva, Judith Ruf, Sara Wackernagel und Kim Anderson zur Teilnahme an der badischen Schulschachmeisterschaft am 15. März im südbadischen Denzlingen qualifiziert.
Am Turnier nahmen insgesamt 250 Schüler und Schülerinnen aller Schularten in ganz Baden teil. Die Mädchen vom Lise-Meitner-Gymnasium schafften es in 12 von 20 Partien den König ihrer Gegnerinnen schachmatt zu setzen – in 8 Partien musste sich leider der eigene König ergeben…
Nach zwei Mannschaftssiegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen erreichten die Schülerinnen den vierten Platz und verpassten nur knapp einen der begehrten Pokale.
M. Ruf

[ 14. Mrz 2018]

Spendenübergabe mit (v.l.) Martina Karsch, Samantha Steffen (VR Bank), Kerstin Meinig, Hartmut Westje-Bachmann und Dominique Schünhof. (rol)

Für die Schülerbibliothek hat der Förderverein des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums von der VR Bank Enz plus eine Spende in Höhe von 1000 Euro erhalten. Das Geld will die Schule nutzen, um mit der Anschaffung neuer Medien und Lernmaterialien den Bestand zu erweitern. Man sei bestrebt, für jedes Alter entsprechende Medien bereithalten zu können, sagt Martina Karsch. Die Lehrerin betreut die derzeit rund 1500 Bücher umfassende Schülerbibliothek und erklärt, das Angebot werde gut angenommen, vor allem von Oberstufenschülern und den Kindern, die die im gleichen Raum stattfindende Hausaufgabenbetreuung nutzen. Jeden Nachmittag steht die Bücherei den Schülern des Gymnasiums knapp drei Stunden lang zum Lesen und Recherchieren offen. – rol

[ 12. Mrz 2018]

Rund 250 Kinder und Jugendliche aus den Schulen des Regierungsbezirks Karlsruhe trafen sich
am 1. und 2. März in der Carl-Engler-Schule in Karlsruhe, um die nordbadischen Mannschaftsmeisterschaften im Schulschach auszutragen.
Durch die Siege auf Bezirksebene hatte sich das Lise-Meitner-Gymnasium in diesem Jahr mit vier Mannschaften für das nordbadische Finale qualifiziert und so fuhren insgesamt 22 SchachspielerInnen vom LMG nach Karlsruhe.
Jiayuan (Felix) Lu, Noah Morlock, Sem Schäfer, Robert Seifert, Luisa Schorr und Kolja Rexroth (Klasse 5) und David Ruf, Fabio Förster, Micha Senk, Georg Richert, Henry Helm und Samuil Czifra (Klassen 6-8) erreichten nach zähem Kampf und in einem starken Teilnehmerfeld jeweils Platz 6.
Die Mannschaft der WK 2 (Adrian Scheuer, Lukas Reiling, Niko Wackernagel, Robert Frank und Kimi Kraus) konnte am Ende des Turniers Platz 5 für sich verbuchen.
Die Mädchen des Lise-Meitner-Gymnasiums (Judith Ruf, Sara Wackernagel, Maren Kallenberger und Kim Anderson) erreichten mit nur einer Mannschaftsniederlage den dritten Platz und qualifizierten sich damit gleichzeitig für die Teilnahme an der badischen Schulschachmeisterschaft die am 15.März in Denzlingen ausgetragen wird.
M. Ruf

[ 7. Mrz 2018]

Foto: Nico Roller

Dieses Mal haben 447 Schüler des LMG am Informatik-Biber teilgenommen.
Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen. Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.

Hier sind die Preisträger:
1. PREIS

  • Schaich Isabelle 6b
  • Bazner Vanessa 6b
  • Boob Emily 6d
  • Petri Hannah 6d
  • Zimmermann Raphael 6d
  • Bauer Jil 6d
  • Senk Micha 8d
  • Schuknecht Konrad 8d
  • Sack Benjamin 10b
  • Schneider Michael 10b
  • Reiling Lukas 10d
  • Wackernagel Niko 10d
  • Ho Tuan K1
  • Kotzian Alexander K1

2. PREIS

  • Bauerle Jenny 5c
  • Baumann Margarita 5c
  • Kerbel Felix 6a
  • Grum Elias 6a
  • Hofmann Gianluca 6d
  • Knaus Collin 6d
  • Rost Anne 7d
  • Boese Simon 7d

sowie 126 3. Preise

[ 7. Mrz 2018]

Am 5. Februar fand im Fächerbad Karlsruhe das Finale des Regierungspräsidium Karlsruhe im Schwimmen (JtfO) statt. Elf Schwimmerinnen des Lise-Meitner-Gymnasiums traten in der Wettkampfklasse II an, sodass Mädchen aus der Klassenstufe 7, sowie aus der Kursstufe an den Start gingen. Jede Schwimmerin durfte maximal drei Strecken schwimmen, die jeweils 50 Meter lang waren und aus den vier Schwimmarten Schmetterling, Rückenschwimmen, Brustschwimmen und Freistil bestanden.
Gleich zu Beginn schwammen Svenja Winkler und Melissa Bechtold in Rückenlage die geforderte Strecke. Mithilfe der Fähnchen am Bahnende konnten beide die Schwimmgeschwindigkeit bis zum Anschlag aufrechterhalten, obwohl sie beim Rückenschwimmen das Bahnende nicht sichtbar ist. Die härteste Schwimmart übernahm Maren Hauler, die nicht nur über die Einzelstrecke in 0:32,6 Min., sondern auch in der Lagenstaffel in 0:32,1 Min. super Zeiten hinschmetterte. Neben Maren schwammen in der Lagenstaffel Lena Helmerich die Brust-, Maren Kallenberger die Rücken- und Amenai Bühne die Kraulstrecke. Die tolle Wettkampfstimmung im neu gebauten Capriobecken und die adrenalingeladene Aufregung beflügelten die Schwimmerinnen Zoe Kellenberger, Enya Frey und Vivian Rapp über die 50 Meter Freistil. Sie erschwammen gute und neue Bestzeiten und waren positiv über ihre Leistungen überrascht. Die letzte Einzeldisziplin wurde in der langsamsten Schwimmart geschwommen, dem Brustschwimmen. Doch von langsam kann nicht die Rede sein, wenn Lena Helmerich und Vivian Rapp den Startblock besteigen und in 0:37,3 Min. bzw. in 0:49,7 Min. das Brustschwimmen absolvierten.
Nachdem die ersten fünf Wettkämpfe vorbei waren, fehlte nur noch der krönende Abschluss der 8×50 Meter Freistilstaffel. Davor erfolgte eine kurze Pause zur Erholung der Schwimmerinnen und eine vorläufige Errechnung der Teamleistung. Alle Zeiten, die der Einzeldisziplinen und der Lagenstaffel, werden zusammengerechnet und damit die Rangfolge ermittelt. Das LMG belegte zu diesem Zeitpunkt den vierten Platz in der Wettkampfklasse II und lag deutliche elf Sekunden hinter dem dritten Platz. Doch die Mädchen ließen sich nicht entmutigen und gaben alles bei der letzten Schwimmdisziplin. Lena, Maren, Vivian, Zoe, Amenai, Melissa, Svenja, Enya und Hanna Münziger lieferten sich einen spannenden Kampf zeitgleich mit den anderen Schulen, jeweils auf einer eigenen Bahn. So konnten alle Zuschauer und auch unsere Ersatzschwimmerin Leonie Grünert Bahn für Bahn mitfiebern und anfeuern. Die starke Leistung der acht Mädchen in der Staffel erzielte eine Zeit von 4:48,6 Min. und schwamm so an der Konkurrenz vorbei, dass der dritte Platz erreicht wurde. Zu erwähnen ist, dass die Plätze eins und zwei von den Sportgymnasien Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe und Helmholtz-Gymmnasium Heidelberg belegt sind, deren Schwimmteams vor allem aus Kaderathletinnen der Olympiastützpunkte bestehen. Mit diesen starken Gegnern ist der dritte Platz gefühlt wie der erste!
Nach einem langen Tag in der Hallenluft, vielen geschwommen Metern und einem gemeinsamen Mittagessen, fuhren die Schwimmerinnen glücklich aber erschöpft nach Hause.
Catrin Eppinger

[ 27. Feb 2018]

Theaterstück des Gymnasiums am 1. März dreht sich um Vorurteile über Jungs und Mädchen.
Dürfen Mädchen Fußball mögen? Oder auf Hardrock stehen? Und was ist mit Jungs, die gerne Ballett tanzen wollen? Geschlechterspezifische Vorurteile stehen im Mittelpunkt des neuen Stücks der Unterstufen-Theater-Arbeitsgemeinschaft des Königsbacher Gymnasiums. Es geht um das Thema “Gender” und um die Frage, was allgemein als typisch männlich und typisch weiblich wahrgenommen wird. Seit etlichen Wochen proben die Mitglieder der AG schon für die Aufführung am Donnerstag, 1. März. “Wir nähern uns dem Thema auf unterschiedlichen Ebenen”, sagt Theaterregisseurin Dagmar Brade. Sei es historisch, psychologisch oder modisch. Eine Paradies-Szene mit Adam und Eva findet sich in dem Stück genauso wie zwei Psychologen in weißen Kitteln und eine Modenschau mit den Kleidungsstilen der vergangenen Jahrhunderte. Im Fokus stehen auch Frauenrechte und das von den Boulevard-Medien verbreitete Schönheitsideal.

“Das Schöne am Theater ist, dass wir überspitzen dürfen”, sagt Brade. Als die Theaterregisseurin das humorvolle Stück geschrieben hat, griff sie vor allem auf die Ideen ihrer Schülerinnen zurück. “Wir haben ein gemeinsames Brainstorming gemacht und uns überlegt, was wir auf die Bühne bringen wollen.” Jeden Mittwochnachmittag nach Schulschluss proben Schülerinnen, alle im Alter von zehn bis 13, anderthalb Stunden lang. Eine Szene nach der anderen gehen sie zusammen mit Theaterregisseurin Dagmar Brade durch, trainieren das richtige Timing, machen Übungen für Stimme und Körper, schulen Konzentration und Wahrnehmung, finden sich als Gruppe zusammen und studieren ihre Texte ein.

Rebecca ist eine von ihnen. Das Schauspielern mache Spaß, sagt die Zwölfjährige, weil man dabei in andere Rollen schlüpfen kann: “Man kann jemand sein, den man sonst nicht sein darf.” Nur das Auswendiglernen der Texte sei manchmal etwas anstrengend. Ihre Mitschülerinnen Joleen und Emilia stimmen zu. Und die beiden Zehnjährigen ergänzen: “Man muss immer bereit sein, um den Einsatz nicht zu verpassen.” Darauf achtet Brade in den Proben nämlich ganz genau. Sie weiß genau, worauf es beim Theater ankommt – und was es den Schülern bringt: “Die Schüler werden selbstbewusster, gehen aus sich heraus, trauen sich mehr zu”. Sie lernen, im Team zu agieren und aufeinander zu achten. Zusammen mit ihren Schülern freut sich die Theaterregisseurin auf die Aufführung am Donnerstag, 1. März, ab 19.30 Uhr in der Aula des Königsbacher Gymnasiums. – Nico Roller

[ 26. Feb 2018]

“Ich kann gut zuhören, bin hilfsbereit und möchte wissen, wie man Streit schlichten kann.”
So und ähnlich klang es bei der Kennenlern-Runde am ersten Ausbildungstag der neuen Streitschlichter_innen. 23 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen des LMG kamen am letzten Samstag für 9 Unterrichtsstunden in die Schule, weil sie sich zu Mediator_innen ausbilden lassen und in dieser Funktion für ihre Mitschüler_innen einsetzen wollen.
So ging es am Samstag auf Ebene drei und in der Aula hoch her. Mit verschiedensten Methoden, immer schülerzentriert, aktionsreich und herausfordernd, vermittelten Frau Simmel, Frau Siebert und die Schulsozialarbeiterin Frau Gläser die Grundlagen der Mediation und den Aufbau eines Schlichtungsgespräches. Die Einschätzung von Konflikten, Rollenspiele zu möglichen Reaktionsweisen und Übungen zur Gruppenstärkung machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Müde, aber mit der einhelligen Meinung: “Das war richtig gut und hat Spaß gemacht!” gingen die Schülerinnen und Schüler ins “Rest-Wochenende”.
Alle sind gespannt darauf, wie es im zweiten Ausbildungsabschnitt im April, dann zwei Tage im Naturfreundehaus Königsbach, weitergeht.
A.Simmel