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[ 8. Okt 2018]

Spendenübergabe mit (v.l.) Hartmut Westje-Bachmann, Dominique Schünhof, Vincenzo Termini, Britta Beckmann, Annika Nassal, Tobias Kühner, Sabine Tölke-Rückert, Yacouba Siribié, Maja Krießler und Katharina Ruder. (rol)

Mehr als 4000 Euro haben die Schüler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums gespendet, verteilt auf zwei Projekte: Die eine Hälfte des Geldes geht direkt an die Kinder in dem im Südwesten Burkina Fasos gelegenen Dorf Kolokolo und hilft dabei, ihnen eine warme Mahlzeit am Tag zu ermöglichen. Außerdem soll sie dort einen Beitrag zum geplanten Austausch der Akkus der schuleigenen Solaranlage leisten. Die andere Hälfte des Geldes spenden die Königsbacher Schüler an den Förderverein ihres Gymnasiums, der damit die Medienausstattung des Schulgebäudes verbessern will. Durch die Spende der Schüler und die finanzielle Unterstützung des Schulverbands, kann im Lauf des vor kurzem begonnenen Schuljahres ein vierter Medienraum eingerichtet werden. Das Geld hatten die Schüler Ende Juli bei ihrem „Fest der Kulturen“ gesammelt. Mehr als 800 Schüler in knapp 30 Klassen und Kursen hatten sich damals an dem unter dem Motto „Offen sein für alles und jeden“ stehenden Projekt beteiligt. Jede Klasse, jeder Kurs hatte sich ein Land ausgesucht und dazu etwas Passendes vorbereitet. Zahlreiche Gäste besuchten das lange im Voraus geplante Fest.
Nico Roller

[ 17. Sep 2018]

105 neue Fünftklässler wurden am Dienstag, den 11.09.2018, in die Schulgemeinschaft des Lise-Meitner-Gymnasiums aufgenommen. Die Einschulung begann wie jedes Jahr mit einem von den Religionslehrerinnen und Religionslehrern gestalteten Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Königsbach. Dieses Jahr ging es darum, sich Gott auch im neuen Lebensabschnitt anzuvertrauen, Sorgen loszulassen und neu anzufangen. Sinnbildlich dazu konnten alle Fünftklässler im Anschluss an den Gottesdienst Luftballons in den Himmel steigen lassen. Da an den Luftballons kleine Kärtchen befestigt waren mit der Bitte um Rücksendung, sind wir gespannt darauf, wie weit die Luftballons geflogen sind. Ein Kärtchen wurde bereits aus Bad Urach zu uns zurückgeschickt!
(D. Aufmkolk)

[ 26. Jul 2018]

Foto: N. Roller

Kleine Flöße selber bauen, Hockey spielen, Fahrrad fahren, Fotos schießen, sich Henna-Tattoos auftragen lassen und ihr Glück am Schießstand, beim Darts und beim Dosenwerfen versuchen – all das konnten die Besucher beim „Fest der Kulturen“ am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium tun. Die ganze Schule war auf den Beinen. Mehr als 800 Schüler in knapp 30 Klassen und Kursen beteiligten sich. Jede Klasse, jeder Kurs hatte sich ein Land ausgesucht und dazu etwas Passendes vorbereitet. Ausstellungen wurden gezeigt, Theaterstücke und Kostümschauen. „Offen sein für alles und jeden“, das sei die Botschaft des Festes, erklärten Annika Nassal und Maja Krießler. Die beiden Schülerinnen gehören zur Schülermitverantwortung (SMV), die die Veranstaltung zusammen mit den Verbindungslehrern Britta Beckmann und Katharina Ruder organisiert hatte. Schon vor einem Jahr hatten sie damit angefangen. Viel Arbeit sei das gewesen, sagte Annika, „aber ich denke, es lohnt sich“. Richtig cool sei die Atmosphäre, „alle ziehen an einem Strang“.

Die Hälfte des Erlöses spenden die Pennäler für ein soziales Projekt in Burkina Faso, das Kindern den Schulbesuch und ein warmes Mittagessen ermöglicht. Die andere Hälfte geht an den Förderverein, der damit die Medienausstattung der Schule verbessern will. Seit Donnerstag bereiteten sich Schüler und Lehrer in ihren Klassen auf das Fest vor. Die Klasse 8a zum Beispiel gestaltete eine kleine Ausstellung zu Neuseeland. Darin erfuhr man auch, was „Haka“ ist: ein Kriegstanz. „Das lernen die Neuseeländer schon im Kindergarten“, erklärte Victoria (13). Sie weiß das, weil Freunde ihres Vaters früher in Neuseeland gelebt haben. Ein Stockwerk tiefer verteilte Lehrer Manuel Schaupp kleine Matten und Platten aus geröstetem Seetang an seine Schüler, die sich Südkorea ausgesucht hatten. „Ihr solltet nicht zu viel Reis auftragen“, sagte er. Denn sonst hätte das vegetarische Sushi nicht geschmeckt, das die Schüler mit Karotten, Gurken, Paprika, Avocado und Zucchini zubereiteten.

Im Kunstraum entstand bei der Klasse 10d aus einer großen Sperrholzplatte eine Fotowand zum Thema Jamaika. Eine, die am Montag auf dem Schulhof stand und durch die man seinen Kopf stecken konnte. Die 6a präsentierte traditionelle japanische Kleidung. Und die 7a hatte verschiedene Dips zubereitet, die gut auf Fladenbrot schmeckten. „Es gibt Mango-Curry, Banane-Curry und Tomate-Kichererbse“, erklärte Lena (12). Überhaupt musste beim „Fest der Kulturen“ keiner hungrig bleiben: Es gab Paella, Tiramisu, Softeis, Milchshakes, einen Schokobrunnen, Smoothies, Weißwurst, Pancakes, Chilli con Carne, Cocktails und Gyros.
– Nico Roller

[ 16. Jul 2018]

Für Rahmen und Galerieschienen sollen die 500 Euro verwendet werden, die (v.l.) Sparkassen-Filialdirektor Viktor Jeske an die Schulleiter Hartmut Westje-Bachmann und Marc Rudolf übergibt. (rol)

Über eine Spende der Sparkasse in Höhe von 500 Euro freut man sich am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium. Das Geld soll zur Anschaffung von Pinnwänden, Galerieschienen und Rahmen verwendet werden. Mit Nylonschnüren können die in den Rahmen befindlichen Bilder von der unter der Decke angebrachten Schiene aus an die Wände des Schulhauses gehängt werden, ohne Nägel oder Klebestreifen verwenden zu müssen. In den Rahmen sollen vor allem Arbeiten der Schüler gezeigt werden, die im Kunstunterricht entstanden sind. – rol

[ 9. Jul 2018]

Foto: N. Roller

Flotte Tänze, humorvolle Spiele, selbstgedrehte Videos, handgemachte Musik und ganz viele lobende Worte: Die Abiturienten des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums feierten ihren Schulabschluss – nicht alleine, sondern mit zahlreichen Gästen in der voll besetzten Remchinger Kulturhalle. 89 Schüler haben ihr Abitur bestanden mit einem Durchschnitt von 2,4. Acht Jahre hatten sie gemeinsam die Schulbank gedrückt und dabei Vieles gelernt. „Ein wichtiger Lebensabschnitt ist nun gemeistert, doch eigentlich ist dieses Ende erst der Anfang“, sagte Samuel Oechsler, der die Rede für die Abiturienten hielt und dabei zurückblickte auf den ersten Schultag in der fünften Klasse, auf das Skilandheim, den Unterricht und die Studienfahrten. Nun beginne der nächste Schritt. „Ob Studium, Ausbildung, Weltreise oder ein freiwilliges soziales Jahr: Es ist Zeit, den Blick wieder nach vorn zu richten und die Zusammenhänge erst einmal außer Acht zu lassen, zu schauen, wo das Leben einen hintreibt und vielleicht erst einmal herauszufinden: Was will ich eigentlich wirklich?“

Er dankte Lehrern, Eltern und allen anderen, von denen die Abiturienten Unterstützung erfahren haben. „Es liegt nun also an uns, das Quäntchen Verrücktheit, das in jedem von uns steckt, nie zu verlieren, neugierig zu bleiben und, wenn auch nur im Kleinen, die Welt zu verändern.“ Hartmut Westje-Bachmann gab seinen Schülern dafür ein paar Gedanken mit auf den Weg. „Schätzt die Fakten und das Lernen nicht gering“, appellierte der Direktor. „Lasst Euch nicht einreden, das Faktenlernen, das Sprachenlernen sei etwas nur für die Schule und das meiste sei jetzt für Euren angestrebten Beruf überflüssig.“ Stattdessen forderte er die Abiturienten auf, sich für viele Bereiche zu interessieren und Wissen zu sammeln, „das Euch hilft, zu erkennen, wenn etwas nach Fake News aussieht, wenn jemand Euch Verschwörungstheorien unterbreitet, wenn Euch jemand manipulieren will“. Die Wahrscheinlichkeit sei gering, dass eine Person oder Gruppe als einzige die richtigen Fakten gefunden habe. „Ich hoffe, dass Ihr aus Eurer Schulzeit gelernt habt, neuen Meinungen und Erkenntnissen offen gegenüberzustehen“, so Westje-Bachmann. Denn Fakten könnten veralten, sich weiterentwickeln und in anderen Zusammenhängen neu interpretiert werden. „Misstraut allen, die sich ihrer Meinung hundertprozentig sicher sind und keine andere Meinung dulden, die Kompromisse ablehnen oder gar allen anderen Lügen unterstellen.“

Der Direktor betonte: Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit und Verantwortungsbewusstsein seien wichtige Grundlagen für ein gutes Miteinander. „Das Denken an andere, das Loben und Danken sind viel wichtiger als die Frage, was die anderen vielleicht über Euch denken, auch wenn Instagram und Co einen immer stärker in diese Richtung drängen.“ Er gratulierte den Abiturienten zu ihrem Erfolg. Die zeigten anschließend flotte Tänze und selbstgedrehte Videos. Ihre Lehrer brachten sie nicht nur mit kniffligen Spielen ins Schwitzen, sondern überreichten ihnen auch Geschenke. Band und Chor gaben Schmissiges zum Besten, Emma Kunzmann und Debora Neudeck sangen im Duett. Durch den Abend führten Jacqueline Gunko und Niklas Vogt. – Nico Roller

[ 3. Jul 2018]

Gerade im Fach Gemeinschaftskunde ist das Ziel, möglichst häufige und aktuelle Bezüge zwischen dem Unterrichtsstoff und der Tagespolitik herzustellen. Doch in diesem Jahr wunderten sich Lehrer wie Schüler ein ums andere Mal. Während die Schüler sich fragten, wie die Gesetzgebung in der EU abläuft, welches EU-Organ welche Kompetenzen besitzt oder woher und wohin sich die EU entwickelt(e), waren in der Öffentlichkeit ganz andere Fragen zu vernehmen: Wie sehr hindern Brüsseler Beschlüsse nationale Entscheidungen? Wären nationale Einzellösungen nicht tragfähiger als Konsensversuche? Oder kurz: Wie lange wird dieses Europa noch bestehen?
Exakt zum Zeitpunkt unserer Exkursion stritt zudem die Regierung darüber, ob die Zurückweisung bestimmter Asylsuchender an den deutschen Grenzen oder eine europäische Lösung dieses Problems besser sei – worüber sie in eine handfeste Regierungskrise geraten war.
Solchermaßen aufgerüttelt reisten am Montag, den 2. Juli 2018 alle zehnten Klassen des Lise-Meitner-Gymnasiums in Begleitung der Fachschaft Gemeinschaftskunde (vertreten durch Hr. Aufmkolk, Hr. Neckel, Fr. Hauenstein, Fr. Korkmaz und Hr. Kunzmann) und verstärkt durch Fr. Ruder, Fr. Hemmel sowie Hr. Bauer ins Europäische Parlament nach Straßburg.
Auf Einladung des Europaabgeordneten Daniel Caspary (CDU) erwartete uns zunächst ein Impulsfilm im brandneuen 360°-Kino des Parlaments sowie ein Gang durch das ebenso neue „Parlamentarium“. Hier konnten manche Unterrichtsinhalte, wie beispielsweise die Gesetzgebung in der EU, interaktiv vertieft werden.
Im Anschluss nahm sich Herr Caspary Zeit für eine Fragerunde mit den Schülern. Nach seiner Entschuldigung, er komme gerade von der Präsidiumssitzung seiner Partei und sei stark in den aktuellen Streit mit der Schwesterpartei eingebunden, war die Frage nach dem aktuellen Stand in Berlin natürlich brennend interessant. Leider wich Herr Caspary einer klaren Antwort wortgewandt aus. Also leider kein „Insider-Wissen“ für unsere Zehner…
Im Anschluss ließen die Lise-Meitner-Gymnasiasten jedoch nicht locker und befragten den Abgeordneten intensiv zu seiner Position zur Flüchtlingsfrage, dem neuen europäischen Urheberrecht und anderen Themenfeldern. (weiterlesen …)

[ 28. Jun 2018]

Foto: N. Roller

Sozialpädagoge Clemens Beisel klärt Schüler über Chancen und Risiken von sozialen Netzwerken auf

Benötigt man für das Smartphone eigentlich ein Virenschutzprogramm? Wie reagiert man, wenn man auf WhatsApp von einem Unbekannten angeschrieben wird? Und wie ist das mit Fotos: Muss man da das Einverständnis einholen, auch wenn das Gesicht nicht zu sehen ist? Clemens Beisel kennt die Antworten – und er teilt sein Wissen gerne. Zum Beispiel mit den rund 90 Schülern des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums, die in den vergangenen Tagen, aufgeteilt in drei Gruppen, seinen Workshop besucht haben. Sie gehen in die fünfte Klasse. Die meisten von ihnen haben ein Smartphone, viele nutzen regelmäßig WhatsApp. „Facebook spielt bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren praktisch keine Rolle mehr“, sagt Beisel, als er kurz eine Pause einlegt: WhatsApp, Instagram, Snapchat und Musical.ly seien viel angesagter. „In der Gruppe heute hatten nur fünf von 31 Schülern kein WhatsApp auf ihrem Handy“, erzählt der Sozialpädagoge.

„Für Lehrer ist es schwierig, up to date zu sein, was die sozialen Netzwerke angeht.“ Auch die Eltern seien oft keine Hilfe, weil auch sie nicht immer im Detail Bescheid wüssten über die Konsequenzen, die die Nutzung solcher Dienste haben kann. Dabei will der Sozialpädagoge die neuen Medien nicht verteufeln. Im Gegenteil: Er wolle den Schülern einen verantwortungsvollen Umgang beibringen, Risiken und Chancen der neuen Technik aufzeigen. Ihm sei es lieber, wenn Kinder die Dienste nutzen und von ihren Eltern dabei begleitet werden, als wenn den Kindern die Nutzung komplett verboten wird, sagt Beisel: „Insgesamt gibt es viel Nachholbedarf, insbesondere beim Datenschutz.“ Das merkt der Sozialpädagoge auch an der Zahl der Anfragen, die er für seine Vorträge und Workshops bekommt. Rund 500 hat er in den zurückliegenden drei Jahren gehalten – nicht nur in Pforzheim und dem Enzkreis, sondern in ganz Süddeutschland. (weiterlesen …)

[ 25. Jun 2018]

[ 20. Jun 2018]

„Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde“ – Bildungskampagne REdUSE mit Multivisonsschau zu Besuch am Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach-Stein.
Die Schlagzeile klingt nicht nur erschreckend, sie ist es auch! Seit dem 2. Mai überzieht Deutschland sein ökologisches Konto für das Jahr 2018. Die 82,5 Millionen Einwohner der Bundesrepublik leben ab diesem Tag sozusagen auf Pump und das alles auf Kosten zukünftiger Generationen und der Menschen im globalen Süden, die deutlich weniger verbrauchen. Unser Wohlstand und unser Lebensstandard sind in höchstem Maße von erneuerbaren und nicht erneuerbaren Ressourcen sowie vom Zugang zu sauberem Trinkwasser und Energie abhängig. Wenn alle so leben und wirtschaften würden wie hierzulande, dann bräuchten wir laut der Umweltorganisation Germanwatch ganze drei Erden um den Verbrauch an regenerierbaren Ressourcen nachhaltig zu decken. Betrachtet man die gesamte Welt, so fällt der „Earth Over-shoot Day 2018“, der Weltüberlastungstag, auf den 1. August. Das ist kaum weniger erschreckend!
Die Ressourcenfrage ist eine der größten globalen Herausforderungen und eingebettet in die Umsetzung der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ stellt sie ein besonderes Anliegen für die Schulgemeinschaft des Lise-Meitner-Gymnasiums in Königsbach-Stein dar.
Mit dem Besuch des bundesweit angelegten und von der UNESCO anerkannten Bildungsprojektes REdUSE fand am Dienstag, dem 19.6.2018 ein ganz besonderer Aktionstag an der Schule statt.
In insgesamt vier Durchgängen erlebten die Schülerinnen und Schüler eine Multivisionsschau, die sich in eindrücklicher Weise mit Text, Sound und Bildeffekten mit dem Themenkomplex nachhaltiger Konsum und Umgang mit Ressourcen auseinandersetzt. (weiterlesen …)

[ 19. Jun 2018]

Foto: N. Roller

Fünf Gruppen, bestehend aus insgesamt rund hundert Schülern und Lehrern, die mehr als zwei Stunden lang auf der Bühne stehen, um gemeinsam Musik zu machen: Das ist das Special Concert des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums. Jazz, Rock, Pop, Oldies und Evergreens gab es in der Remchinger Kulturhalle zu hören. Lange und intensiv hatten Chöre und Bands dafür geprobt. Die Unter- und Mittelstufen-Bigband zum Beispiel übt immer freitags unter der Leitung von Johannes Weiß. Die Band sei gut besetzt, sagte der Musiklehrer, der zusammen seinen Kollegen Patrizia Steinhoff und Lena Kunzmann den Großteil der Probenarbeit auf sich genommen hatte. Stücke von Coldplay, Adele und Phil Collins hatten die Jugendlichen im Gepäck.

Ihre älteren Kollegen von der Mittel- und Oberstufen-Bigband versuchten es mit Jim Croce, den Pointer Sisters und Filmmusik aus dem Dschungelbuch – und bekamen dafür viel Applaus. Genauso wie die Sänger des Oberstufenchors, der laut Weiß momentan so gut besetzt ist wie schon lange nicht mehr. Aber die Schüler sind nicht die einzigen am Königsbacher Gymnasium, die singen können. Auch ihre Lehrer haben stimmlich einiges drauf, etwa „All you need is love“, „Hit the road, Jack“ oder „Goodnight, sweatheart“. Und wenn die Pauker dann noch zu Gitarre, Bass, Klavier und Schlagzeug greifen, dann bebt in der Kulturhalle der Boden. Nachdem die Lehrerband im vergangenen Jahr pausiert hatte, war sie dieses Mal wieder am Start, mit Songs von Elvis und den Travelling Willburys. Das Publikum hatte seinen Spaß, verlangte etliche Zugaben, spendete immer wieder tosenden Applaus und bestätigte damit, was Direktor Hartmut Westje-Bachmann eingangs betont hatte: „Die Schüler und Lehrer musizieren heute Abend, weil sie uns eine Freude machen wollen und weil sie selbst Freude daran haben.“ Der Lions Club Remchingen-Pfinztal übernahm den größten Teil der Hallenmiete. – Nico Roller