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Aktuelle Wettbewerbe

[ 27. Jul 2017]

Wiederbeginn des Unterrichts:

Montag, 11. September 2017

  • für die Klassen 6 bis 10 um 7.45 Uhr
  • für die Kursstufe 1 um 8.35 Uhr
  • für die Kursstufe 2 um 9.40 Uhr

Ende des Unterrichts: nach der 6. Stunde um 13.05 Uhr

Für die Schulanfänger findet am Dienstag, den 12. September 2017, um 15.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Königsbach ein Schulgottesdienst statt. Um 16.00 Uhr werden die Schulanfänger dann in der Aula des Bildungszentrums begrüßt.

Hartmut Westje-Bachmann
Schulleiter

[ 27. Jul 2017]

Folgende Schülerinnen und Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums erhalten im Schuljahr 2015/2016 einen Preis:

5a

  • Charlotte Lichte
  • Niklas Nassal
  • David Ruf

5b

  • Alina Noelia Bogdan
  • Sophie Marie Furch
  • Isabelle Schaich

5c

  • Lara Sophie Bauer
  • Emma Fix
  • Jonathan Mayer

5d

  • Emily Boob
  • Levin Boob
  • Noah Bernd Freiburger

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[ 24. Jul 2017]

Einige wissen jetzt, wie man Leben rettet. Sie können eine Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung ausführen und mit dem Defibrillator ein Herz wieder zum Schlagen bringen. Andere sind in der Lage, sich am Bahnhof und am Flughafen, im Restaurant und am Strand auf Spanisch zu verständigen. Sie können in der ihnen bisher unbekannten Sprache bis 20 zählen und Fremde nach dem Bus fragen. Sie haben mit den eigenen Geschmacksnerven erfahren, wie köstlich Tapas, Tortilla de patatas und kalte Gemüsesuppe sind. Und wieder andere haben gelernt, wie man ganz einfach aus bunten Stoffresten oder alten T-Shirts kleine bunte Beutel oder große auffällige Taschen schneidet, knotet oder tackert, aus Joghurt-Gläsern oder Konservendosen neue praktische oder einfach schöne Dinge herstellt. Einige haben sich bewegt, getanzt, geturnt, sich in Selbstverteidigung geübt, Fußball oder Volleyball gespielt, bis sie in der Halle, auf dem Sportplatz oder im Klassenzimmer ins Schwitzen kamen. Andere saßen ruhig und hochkonzentriert an ihrem Computerbildschirm, über ihrer Knobelaufgabe, ihrem Handwerk oder ihrem Kunstwerk.
Während im Schulalltag meist klare Ziele vorgegeben sind, war an den Projekttagen des Lise-Meitner-Gymnasiums auch der Weg das Ziel. Und diese Stimmung der freudvollen, die Zeit vergessenden Konzentration war im Schulhaus und an den Sportstätten fast zum Greifen spürbar. „Die Schülerinnen und Schüler sollen hier die Möglichkeit haben, ohne Zeitdruck einmal an einem ganz anderen Thema zu arbeiten“, erklärte Meike Siebert, die zusammen mit Katharina Ruder, Britta Beckmann Estrela und Jürgen Zachmann die Projekttage am LMG organisiert hat. Fast ein ganzes Schuljahr hat es gedauert, diese Mammutaufgabe zu bewältigen. (weiterlesen …)

[ 18. Jul 2017]

Über moderne Technik freuen sich (v.l.) Kerstin Meinig, Katja Spalthoff und Dominique Schünhof zusammen mit Direktor Hartmut Westje-Bachmann. (rol)

„Das ist etwas, von dem Schüler und Lehrer enorm profitieren“, sagte Direktor Hartmut Westje-Bachmann und meinte damit die nagelneue Ausstattung in den drei erst vor kurzem eingerichteten Medienräumen des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums. Eine Spende des Fördervereins in Höhe von knapp 15 000 Euro ermöglichte die Anschaffung der modernen Geräte. So verfügt jeder der drei neuen Medienräume unter anderem über einen Computer, einen Bildschirm, einen DVD-Player, Lautsprecher und eine Dokumentenkamera, einen sogenannten „Visualizer“. Mit dem Computer kann man ins Internet und über einen an der Decke befestigten Beamer kann das Bild sowohl vom Computer als auch vom DVD-Player und vom Visualizer an die Wand projiziert werden. Dank der neuen Technik ist es außerdem möglich, im Internet Fakten zu recherchieren und Filme anzuschauen, um damit etwa die richtige Aussprache zu üben. Die Schule sei dem Förderverein sehr dankbar für die Spende, sagte der Direktor. Die Schüler wüssten die neuen Möglichkeiten zu schätzen und seien bisher sehr pfleglich mit der Einrichtung umgegangen. „Das ist eine zukunftsträchtige Technologie, die Schülern und Lehrern zugutekommt“, betonte auch Fördervereins-Vorsitzende Kerstin Meinig. – Nico Roller

[ 17. Jul 2017]

…konnten die 22 Schülerinnen und Schüler und ihre beiden begleitenden Lehrerinnen, Frau Wieland und Frau Seitz, nicht davon abhalten, auch dieses Jahr wieder unsere Partnerschule in England zu besuchen. Der Kampf um die reservierten Plätze verursachte zwar eine Verspätung von ca. 1 Stunde, war dann aber von Erfolg gekrönt und die gesamte Gruppe inklusive den Lehrerinnen konnten die Reise nach London Heathrow antreten. Nach diesem Auftakt mit Hindernissen begannen für unsere Schülerinnen und Schüler 7 ereignisreiche, spannende und lehrreiche Tage, die für sie sicher unvergesslich bleiben werden.
Hier einige Schülerkommentare/Beobachtungen:
Jule schreibt:
„Mir hat der Englandaustausch sehr gut gefallen. Ich habe neue Freunde kennengelernt, die sogar eine andere Sprache sprechen und einen Einblick in das Leben von Engländern bekommen. Anfangs war es zwar noch sehr komisch in der Familie und mit dem Austauschpartner, weil ich nicht wusste, was ich mit ihnen sprechen soll und ich mir noch sehr unsicher mit der englischen Sprache vor echten Engländern war. Mit der Zeit habe ich mich aber gut eingelebt und es machte mir total viel Spaß Englisch zu sprechen. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich würde jederzeit wieder einen Austausch machen.“

Nichts macht Englischlehrer glücklicher als die Aussage, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit ihrem in der Schule angeeigneten Englisch sich schon fast problemlos mit ihren Austauschpartnern und deren Familien unterhalten können. (weiterlesen …)

[ 17. Jul 2017]

Das Lise-Meitner-Gymnasium hat als Stützpunktschule für Molekularbiologie ihre Zusammenarbeit mit dem Centre for Organismal Studies (COS) in Heidelberg ausgebaut. Zu diesem Anlass bekamen wir, die Schülerinnen und Schüler der Biologie-Leistungskurse von Frau Sperling und Frau Schiegl, am 27.06.2017 Besuch von Clara Becker, einer Doktorandin der Universität Heidelberg, die uns ihr Forschungsprojekt präsentierte. In ihrem aktuellen Projekt forscht die Doktorandin an „Medeka“, einem japanischen Reisfisch, der neben dem Zebrafisch zu den Standard-Modellorganismen gehört. Der „Medeka“ eignet sich dabei besonders gut als Modellorganismus für die Forschung an Fischembryonen, da deren Befruchtung extern erfolgt, sich die Fischembryonen rasch entwickeln und aufgrund der großen Eizelle einfach manipuliert werden können. Zudem sind diese Fische durchsichtig, wodurch in den transparenten Fischen jeder Knochen und jedes Organ sichtbar sind, was den Doktoranden die Forschung am Organismus erleichtert. Zu Beginn stellte uns die Forscherin ein paar Fragen zu Grundlagen aus der molekularen Genetik, die wir durch unser profundes Wissen aus dem umfangreichen Biologieunterricht leicht beantworten konnten. Im Weiteren berichtete sie uns von dem Auge des Fisches, da es signifikant für ihr Forschungsprojekt ist, da dieses dem menschlichen Auge in seinem Aufbau und Zelltyp sehr ähnlich ist. Besonders spannend war es zu hören, wie die Doktorandin bestimmte Teile des Modellorganismus mithilfe von GFP, einem grün fluoreszierenden Protein, sichtbar macht, um im Folgenden Genmanipulationen sichtbar zu machen. In diesem Zusammenhang führte uns die Doktorandin in eine Welt komplexer mikrobiologischer Vorgänge, in welcher wir unsere zuvor erlernten Biologiekenntnisse ausweiten konnten und einen Einblick in wissenschaftliche Methoden und Vorgehensweisen bekamen. Ihr aktuelles Forschungsthema betreffend, berichtete sie uns noch von der Wachstumskontrolle im Hinblick darauf, wie man diese mithilfe von Wachstumshormonen, zu denen das IGF als insulinähnlicher Faktor gehört, manipulieren könnte. Dazu müsste man in der DNA nach den Bausteinen für die Wachstumskotrolle suchen und diese dann letztlich manipulieren. In diesem Rahmen berichtete uns die Doktorandin, dass sie mittlerweile auf genetischer Basis erforscht, ob die Merkmale der veränderten DNA an Nachkommen vererbt werden könnten. Zum Abschluss der Präsentation durften wir Schüler selbst Fischembryonen mit dem Binokular betrachten. Der Anblick der schlagende Herzen und der großen, schwarzen Augen der noch nicht vollständig entwickelten Embryonen bot nicht nur uns Schülern ein einmaliges Bild, sondern auch den betreuenden Biologielehrerinnen, die auf einen Biologierraum mit hellauf begeisterten Schülern blickten.
Vielen Dank an Clara Becker, die uns durch ihren Besuch einen umfangreichen Einblick in ihre Forschungsarbeiten ermöglichte und insbesondere an unsere Biologielehrerinnen Frau Sperling und Frau Schiegl, die uns diese Gelegenheit geboten haben.
Chiara Alessia Amella, Alena Ehmann; Kst. 1

[ 10. Jul 2017]

Am 1.6 Um 12:30h trafen wir, die Mentoren der Stützpunktschule für Molekularbiologie, sowie auch einige Kursstufenschüler, uns an der Bushaltestelle vor dem Möbel Völkle. Wir waren alle sehr gespannt und warteten voller Vorfreude auf den Bus, welcher, wie sich das gehört, zu spät kam, weil er zuvor schon Schüler aus Calw abgeholt hatte. Wo wir hin wollten? Zum COS, an die Universität in Heidelberg, denn dort hielt Herr Henrik Kaessmann einen sehr spannenden Vortrag zur Evolution der Säugetiere. Doch dazu später mehr.
Als der Bus endlich da war stiegen wir alle flott ein. Nun hatten wir gute 1½ Stunden Fahrt vor uns. Diese Zeit verbrachte jeder etwas anders. Manche hörten Musik, spielten Stadt Land Fluss oder unterhielten sich über äußerst biologisch interessante Themen.
Gegen 14 Uhr, am Zielort angekommen, mussten wir uns beeilen, da der Vortag um diese Zeit bereits begonnen haben sollte.
Als wir hechelnd im übervollen Hörsaal ankamen, bemerkten wir zum Glück, dass der Vortragende auf uns gewartet hatte. Wir wurden in die erste Reihe eingewiesen und der Vortrag begann. Der Titel des Vortrages lautete „Dawn of the mammals – revealing molecular secrets…“. Spätestens hier sollte klar werden, der Vortrag wurde auf Englisch gehalten. Dies war für uns im ersten Moment zwar schwierig, doch konnte man trotz der unbekannten Begriffe dem Vortrag sehr gut folgen. Insbesondere deshalb, weil Herr Kaessmann sehr anschaulich und mit viel Humor referierte. Nach einer kurzen Einführung über den sehr facettenreichen Werdegang des Vortragenden, der klar werden ließ, dass man viele Wege einschlagen kann und muss um den richtigen Beruf, sprich seine Berufung, zu finden, ging es mit den molekularen Geheimnissen der Säugetiere los. (weiterlesen …)

[ 10. Jul 2017]

Besser und direkter als Marcel Staib hätte man es wohl kaum auf den Punkt bringen können: „Alle von uns haben ihr Abitur in der Tasche.“ Mit „alle“ meinte er die 65 Schüler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums, für die schon am vergangenen Donnerstag die Prüfungsphase endete. Nach acht Jahren gemeinsamen Lernens verließen sie ihre Schule mit dem Abitur in der Tasche – aber nicht, ohne nochmal kräftig mit Freunden, Familie und ihren Lehrern zu feiern. Bei ihrer Abiturgala in der Remchinger Kulturhalle präsentierten die Abiturienten ein fast fünfstündiges Programm mit Tanz, Musik und Komik, das humorvoll an den nun hinter ihnen liegenden Schulalltag erinnerte. Anekdoten über Lehrer, Eltern, Pausenbrote und skurrile Begebenheiten hatte auch Marcel Staib im Gepäck, als er die Rede für die Abiturienten hielt. Er richtete Dank an die Eltern „nicht nur für zwölf Jahre mega Pausenbrot, sondern auch für die dauerhafte Unterstützung“. Und an die Lehrer, die „mit Leidenschaft und viel Geduld unterrichtet haben“. In ihrer Schulzeit hätten sie gelernt, wie man lernt, wie man mit anderen Menschen umgeht und, „dass es nach jeder schlechten Note wieder einen Silberstreifen am Horizont gibt“.

Apropos Noten: Die Besten hatten Chiara-Marie Marqués Berger und Barbara Roether: eine glatte Eins. Ihnen gratulierte Direktor Hartmut Westje-Bachmann genauso wie dem Rest der 65 Abiturienten, deren Schnitt bei 2,29 lag. In seiner Rede erzählte Westje von Jim Knopf und Bertolt Brecht. Er sagte, Bildung und Gerechtigkeit seien „zwar keine Garantie, aber immer noch die besten Mittel gegen Ignoranz, Extremismus und Populisten“. Die Abiturienten seien jetzt die Gebildeten, die „nicht nur für eine Tätigkeit, einen Job, ausgebildet sind, sondern diejenigen, die hoffentlich auch darüber hinaus denken“. Westje betonte den Wert der Fantasie, der schönen und der nicht immer sofort verwertbaren Bildung. „Diese darf ohne Zweifel nicht die Grundbildung vernachlässigen und sie kann nur auf einem soliden Fundament aufbauen“, so der Direktor, „aber auch sie vermittelt Wichtiges und enthält tiefere Wahrheiten“. Heutzutage werde Vieles vor allem nach seiner Nützlichkeit beurteilt. „Wo bleibt der Platz für das Schöne, die Ideale, die Herausforderungen?“ Den Abiturienten riet er, sich von der Nützlichkeit nicht so unter Druck setzen zu lassen, dass sie über allem anderen steht: „Traut Euch, einfach einmal, etwas Schönes zu machen, Euch einfach einmal an einen schönen Ort zu setzen und ihn zu genießen oder auch wieder ein Kinderbuch zu lesen.“

Als hätten sie den Inhalt von Westjes Rede gekannt, hatten die Abiturienten ein kunterbuntes Programm vorbereitet, bei dem sie nicht nur ihre Lehrer bei zahlreichen Spielen auf Trab hielten, sondern auch mit Videos auf ihre Schulzeit zurückblickten. Die Mädels tanzten in bunten Outfits zu Disney-Filmen und die Jungs übten sich im Männerballett. Der Chor gab ebenso Schmissiges zum Besten wie die Abiband. Am Ende standen alle gemeinsam auf der Bühne, um sich mit einem Lied zu verabschieden. Durchs Programm führten Ronja Rogner und Henry Stobitzer. – Nico Roller

[ 10. Jul 2017]

Unter Vorsitz von Herrn Oberstudiendirektor Frank Weigand, Christophorus-Gymnasium Altensteig, wurde am 29.6.2017 die mündliche Abiturprüfung am Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach durchgeführt. Die Durchschnittsnote aller Abiturienten ist 2,29.

Das Abitur bestanden haben:
Luis Altinger, Anton Augenstein, Niall Austin, Philipp Barth, Nina Bastian, Maren Brenk, Rebeka Deeg, Janis Dill, Luis Ehringer, Kim Ensmann, Felix Faaß, Eduard Frank, Franziska Fuchs, Vincent Galla, Christoph Geib, Jonas Haas, Pierre Hammer, Pauline Hartlich, Robin Heidrich, Cassandra Heiß, Michelle Herbst, Selina Herglotz, Sven Hertweck, Niclas Heumann, Natascha Heyne, Tuan-Dat Ho, Justine Huthmacher, Alexander Knoblauch, Tessa-Marie Knodel, Philipp Kopold, Daniel Kopp, Lara Kopp, Jasmin Leist, Leonard Lindner, Laura Maag, Chiara-Marie Marqués Berger, Kim Meier, Mareike Melzig, Florentine Metzger, Lea Oesterle, Ann-Kathrin Peterek, Henrik Praefcke, Vivien Richter, Barbara Roether, Ronja Rogner, Lise Saur, Philipp Schilling, Jacqueline Scholl, Jonas Schückle, Nina Seibel, Jesse Seifert, Bennett Simmank, Jule Smetsers, Jeanot Soja, Lukas Stahl, Marcel Staib, Henry Stobitzer, Ines Teuscher, Larissa Tolstra, Michiel van Steenhoven, Timo Veile, Timea Wilk, Anna Wiltschko, Lea Wolfinger, Yvonne Zimmermanns

Eine Abiturnote zwischen 1,0 und 1,5 haben 8 SchülerInnen erreicht:

  • 1,0 Chiara-Marie Marquès Berger
  • 1,0 Barbara Roether
  • 1,1 Larissa Tolstra
  • 1,3 Ines Teuscher
  • 1,4 Anton Augenstein
  • 1,4 Maren Brenk
  • 1,4 Philipp Schilling
  • 1,5 Tuan-Dat Ho

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[ 5. Jul 2017]

Zum ersten Mal dabei war der Unterstufenchor, der viel aktuelle Musik präsentierte. (rol)

Samba, Rumba, Mozart, Country-, Film- und Popmusik: Da soll nochmal einer sagen, ein Streichkonzert sei langweilig. Mit viel guter Laune standen und saßen am Dienstagabend mehr als hundert Schüler des Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasiums auf der Bühne und zeigten, was sie an ihren Instrumenten schon gelernt haben. Und das ist eine ganze Menge, wie schon gleich zu Beginn die Kleinsten, nämlich die Fünftklässler, mit einem lässigen Samba und traditionellen Weisen unter Beweis stellten. Sie gehen in die Streicherklasse und üben erst seit rund acht Monaten das Spiel an Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass. „Musik lernt man am besten durch Praxis“, ist sich Kajo Lejeune sicher. Er hat eine Kapellmeister-Ausbildung absolviert und unterrichtet am Königsbacher Gymnasium. Gemeinsam mit seinen Kollegen Patrizia Steinhoff, Johannes Weiß, Lena Kunzmann sowie Iris Finkbeiner und Gabriela Bradley von der Musik- und Kunstschule Westlicher Enzkreis hat er mit den Kindern und Jugendlichen monatelang für das Konzert geübt.
Das gemeinsame Musizieren biete viele Vorteile, sagte Lejeune. Sei es die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls oder die Förderung der Konzentration. Apropos: Hochkonzentriert bei der Sache waren die rund 30 Sechstklässler, als sie musikalisch ins ferne Russland entführten, eine leidenschaftliche Rumba zum Vortrag brachten und mit dem „Fluch der Karibik“ in See stachen. Kein Wunder, dass ihnen tosender Applaus sicher war. Den bekamen auch die rund 30 Mitglieder des Schulorchesters, die sich nicht nur an Filmmusik aus „Star Wars“ versuchten, sondern auch an Mozart und an Tschaikowkys melancholischem „Nocturne“. „Es freut mich, dass das Schulorchester über die Jahre immer größer geworden ist“, sagte Lejeune. Trotzdem: Wenn Schüler nach dem Abitur weggehen, dann mache ihn das immer traurig. Grund zur Freude hatte dagegen Patrizia Steinhoff: Ihr Unterstufenchor war das erste Mal bei dem Konzert dabei. Die rund 20 Schüler präsentierten aktuelle Popmusik von Pharell Williams und Klassisches aus dem Film „Les Choristes“. „Die Schüler sind gut zusammengewachsen“, freute sich Steinhoff: „Man merkt, dass sie Spaß am Singen haben.“ Und das ist schließlich die Hauptsache. – Nico Roller