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Seine Sicht des Nahostkonflikts schilderte der gebürtige Palästinenser Zaki Alsaadawi. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Fächer Geographie und Gemeinschaftskunde am Lise-Meitner-Gymnasium hielt er einen Vortrag vor den Zehnklässlern. Foto: privat
Kann es jemals Frieden geben zwischen Israelis und Palästinensern? Wer trägt die Hauptschuld an dem Konflikt, der – je nach Sichtweise – schon mehrere Jahrhunderte, zumindest aber viele Jahrzehnte das Gebiet zwischen Libanon, Syrien und Ägypten, zwischen Jordanien und dem Mittelmeer beherrscht? Wie lassen sich die zahlreichen Streitpunkte, die sich neben dem ursprünglichen Konflikt zweier Volksgruppen um das selbe Territorium angehäuft haben, zur Zufriedenheit aller Beteiligten bearbeiten? Da geht es um die Kontrolle der Wasserquellen, da geht es um die Stadt Jerusalem, um israelische Siedlungen in palästinensischen Gebieten, um Flüchtlinge und um eine Sperranlage, deren Größe die Berliner Mauer weit überragt.
Mit all diesen Fragen beschäftigte sich Zaki Alsaadawi in seinem Vortrag vor den Zehntklässlern des Lise-Meitner-Gymnasiums (LMG) in Königsbach-Stein. Jedes Jahr organisieren die Fachschaften Gemeinschaftskunde und Geographie eine gemeinsame Veranstaltung – das sogenannte Integrative Modul – in der Lehrer und Schüler der zehnten Klassen politische und geographische Fragen und Probleme behandeln und vertiefen. In diesem Jahr war es das Thema Nahostkonflikt, das als Dauerthema der Internationalen Politik auf der Tagesordnung stand. (weiterlesen…)
Wer kann sich schon alle Mitgliedsstaaten der EU merken oder die 10 letzten Präsidenten der USA, oder gar eine vielstellige Zahl in atemberaubender Geschwindigkeit multiplizieren?
Abwechslungsreich und sehr anregend veranschaulichte der Lern- und Gedächtnistrainer Gregor Staub am Donnerstag, den 26.04.2012 in der Festhalle Königsbach, vor sehr gut besuchtem Publikum seine ungewöhnlichen Lerntechniken.
Teils sehr konzentriert, aber auch in unterhaltsamer Art und Weise, nahm Herr Staub die äußerst interessierten und motivierten Eltern, Gäste und Freunde des LMG, die an dieser Abendveranstaltung teilnahmen, mit auf seine abenteuerliche Lehr- und Lernreise.
Der Funke des Lernens sprang sozusagen über und es entstand eine überraschend positive Atmosphäre, die allen am Schulleben Beteiligten sichtbar machte, dass Lernen auch Spaß machen kann!
In diesem Zusammenhang möchten wir uns nochmals für die großzügigen Spenden bedanken und natürlich allen Beteiligten unseren Dank aussprechen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Das SMV-Team
Am Dienstag, den 8.Mai, ist es wieder soweit, das Lise-Meitner-Gymnasium Königsbach lädt zum traditionellen Special Concert in die Remchinger Kulturhalle ein. Bigband, Oberstufenchor sowie Lehrerchor und Lehrerband unterhalten Sie mit einem abwechslungsreichen Programm aus Jazz, Rock, Pop und Evergreens.
Beginn ist um 19:00, der Eintritt ist frei. Herzliche Einladung!
Ressourceneffiziente Biofasern aus Reststoffen von Milch, Zungenbrillen für Blinde oder Schuhe aus dem 3D-Drucker – was sich wie Science Fiction anhört, gehört dank Fachkräften aus den MINT-Branchen schon bald zu unserem Alltag. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und bildet das Fundament für viele spannende Berufe mit aussichtsreichen Zukunftschancen. Wohin die Entwicklung in der MINT- Welt geht und welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sie bietet, erfahren Schülerinnen und Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums im Rahmen des Berufs- und Studieninformationstags am Freitag, 27. April 2012, von COACHING4FUTURE. Das Bildungsnetzwerk der Baden-Württemberg Stiftung ist dort von 11.30 bis 13.05 Uhr mit einem interaktiven Vortrag zu Gast
Stärken erkennen, Erfahrungen sammeln und Netzwerke aufbauen: Mit COACHING4FUTURE werden junge Menschen aus Baden-Württemberg nicht nur bei der Berufswahl im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich unterstützt, sondern auch bei einer Ausbildungs- oder Studienentscheidung bis zum Berufseinstieg begleitet. Coaching-Teams führen landesweit an Gymnasien, Real-, Werkreal- und Hauptschulen sowie auf Messen und bei Berufsinformationstagen Informationsveranstaltungen durch. Darüber hinaus stehen das zugehörige Netzwerk www.coaching4future.de mit integrierter MINT-Stellenbörse sowie ein eigener YouTube-Channel als ständige Recherchequelle zur Verfügung. Tausende Facebook-Nutzer treten zudem über die Social-Media-Plattform mit dem Bildungsprogramm in Verbindung.
Am Lise-Meitner-Gymnasium informiert ein Coaching-Team aus zwei Jungakademikern mit einer multimedialen Präsentation, innovativen Exponaten und interaktiven Live-Experimenten jugendgerecht und am Puls der Zeit über aktuelle und zukünftige Produkte und Verfahren. Darüber hinaus veranschaulichen die Diplom-Biologin Dr. Silke Fanta und der Diplom-Ingenieur Christian Walczuch, welche Berufsgruppen an der Realisierung mitarbeiten und wie vielseitig diese Tätigkeiten sind. Ob Unterhaltung und Kommunikation oder Gesundheit und Umweltschutz – aus sechs Themenwelten wählen die Jugendlichen ihre Favoriten aus und bestimmen somit selbst den Schwerpunkt der Informationsveranstaltung. Schließlich sollten im Zentrum der Berufsorientierung immer die eigenen Interessen und Stärken stehen. Im Anschluss hat das Publikum Gelegenheit, sich selbst ein Bild vom Stand der Technik zu machen. So bekommen die Teilnehmer beispielsweise einen Einblick in Verfahren des 3D-Drucks, mit welchen in der Industrie nicht nur Prototypen, sondern bereits auch Werkzeuge schnell, günstig und in kleiner Stückzahl produziert werden.
Folgende Firmen und Institute sind vertreten:
Stolze Sieger: Die 15 Zehntklässler des Lise-Meitner-Gymnasiums haben nicht nur etwas über ihr Wettbewerbsthema “Soziales Pflichtjahr für alle” gelernt, sondern auch gemerkt, wie wichtig es ist, sich gründlich zu informieren, bevor man ein Urteil fällt.
Foto: Corinna Hummel
Sollen junge Leute grundsätzlich ein soziales Pflichtjahr ableisten? Mit dieser Frage beschäftigten sich 15 Zehntklässler aus den Klassen 10c und 10d des Lise-Meitner-Gymnasiums in Königsbach im Rahmen eines Schülerwettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung. Und mit dem Ergebnis ihrer Arbeit beeindruckten sie die Jury des Wettbewerbs: Die Gruppe gewann ein Preisgeld von 150 Euro.
Die Lehrerin Corinna Hummel hatte der Schülergruppe, die sie zweisprachig – englisch und deutsch – in Gemeinschaftskunde unterrichtet, den Wettbewerb schmackhaft gemacht. Und die Mehrheit ihrer Zehntklässler war von einem solchen Projekt gleich begeistert. Aber warum gerade dieses Thema? “´Soziales Pflichtjahr für alle – Pro und Contra´ könnte uns möglicherweise einmal selbst betreffen”, so die Schülerinnen und Schüler. “Außerdem wollten wir herausfinden, wie sich die Situation nun nach der Aussetzung der Wehrpflicht seit dem 1. Juli 2011 darstellt”. Verschiedene Kleingruppen beschäftigten sich nach der Entscheidung für dieses Thema mit unterschiedlichen Aspekten. So recherchierten sie zu “Sozialen Diensten”, befragten Experten und die Bundestagsabgeordneten des Enzkreises. Darüber hinaus führten sie eine Umfrage unter den Abiturienten des Lise-Meitner-Gymnasiums durch, wie diese zu einem sozialen Pflichtjahr stehen. Ihre Ergebnisse hielten die Zehntklässler in Texten, Diagrammen und Bildern in einer Dokumentation fest, die sie dann an die Bundeszentrale für politische Bildung nach Bonn schickten. (weiterlesen…)
Einen hervorragenden zweiten Platz belegten Michael Gunko und Jeroen de Jongh (v.l.n.r.) vom Lise-Meitner Gymnasium beim Wettbewerb „Jugend forscht“ im Fachbereich Physik.
Am 1. März fand im Volksbankhaus in Pforzheim der Wettbewerb „Jugend forscht“ unter dem Motto „Uns gefällt, was du im Kopf hast“ statt. Insgesamt wurden an diesem Tag der Jury und später auch der Öffentlichkeit 16 Arbeiten in 7 Fachgebieten vorgestellt. Jeroen de Jongh und Michael Gunko vom Lise-Meitner-Gymnasium belegten im Fachbereich Physik den 2. Platz. Durch die Auswertung von Wärmebildern verschiedener Gebäude fiel beiden Schülern der Kursstufe auf, dass Fenster in der Regel die Schwachstelle bei der Wärmedämmung sind. Beide Jungforscher beschäftigten sich daher mit der Frage, wie sich die Dämmeigenschaften herkömmlicher Isolierglasfenster verbessern lassen. Diese sind in ihrem Scheibenzwischenraum in der Regel mit dem Edelgas Argon gefüllt. Mit vielen Temperatursensoren und einer Lampe als Sonnenersatz nahmen Michael und Jeroen in ihrem selbstgebauten hölzernen Modellzimmer über Wochen viele Messreihen auf. So wollten beide Schüler untersuchen, ob sich durch die Verwendung von Isolierglasscheiben, deren Scheibenzwischenraum mit einem Ethanol-Wasser-Gemisch gefüllt sind, nicht Energie und damit auch Rohstoffressourcen wie Kohle, Erdgas bzw. Erdöl einsparen lassen. Die Jury lobte insbesondere den umsichtigen und wissenschaftlichen Umgang mit den sich ergebenden Problemen, die sich durch die alternative Scheibenzwischenraumfüllung ergaben. Algenwachstum, hydrostatischer Druck auf die Glasscheiben und die Ausdehnung der Flüssigkeit bei Erwärmung waren nur einige der Probleme, für die Michael und Jeroen kreative Lösungsstrategien entwickelten. Auch wenn am Ende der Forschungsarbeit kein verkaufsfähiges Fenster entwickelt werden konnte, wurden beide Schüler für ihre hervorragende Arbeit zusätzlich mit einem Sonderpreis für Umwelttechnik ausgezeichnet.
Marc Rudolf

Das „Café der freien Künste“ ist nicht nur als Plattform der Schüler-Lehrer–Gemeinschaft gedacht, sondern als ein kulturelles, erweitertes „eventle“, auf dessen Podium sich vielfältige Talente spontan tummeln und zeigen können. Nicht nur die kulturellen Aspekte standen im Vordergrund, sondern ein Zusammensein und der Austausch von anregenden Gesprächen auf Augenhöhe, als grundsätzlicher Bestandteil einer lebendig gelebten Schule. In diesem Zusammenhang sollte ein kurzweiliger, gemütlicher Nachmittag in entspannter Atmosphäre entstehen, an dem es sich lohnt, länger als üblich in der Schule zu verbleiben.
Das Improvisatorische, das beiläufige Mitwirken von Musik und Poesie, sollte sich positiv auf die Atmosphäre der Aula und auf deren Gäste auswirken.
In diesem Schuljahr fand diese Veranstaltung aufgrund der Initiative der SMV so zum ersten Mal statt und deshalb lagen die AnSpannung und die Erwartungen vielleicht etwas höher als üblich; trotzdem sollte die Veranstaltung in ihrem Ablauf und in Ihrer Organisation locker und spielerisch voranschreiten.
Zum Gelingen und zur großen Freude der Besucher dieser Veranstaltung haben viele Schüler mit ihren kreativen und musikalischen Talenten beigetragen. Für dieses Engagement und für Euren Mut, Neues auszuprobieren, danken wir Euch von der SMV einschließlich der Verbindungslehrer!
Um Ihnen die Gelegenheit zu geben, sich über das Bildungsangebot und die Wahlmöglichkeiten am Lise-Meitner-Gymnasium ein genaueres Bild zu machen, laden wir Sie zu einem Informationsabend am Donnerstag, 1. März 2012, um 19.00 Uhr in unsere Aula herzlich ein.
Wir wollen Ihnen an diesem Abend die verschiedenen Angebote und Wahlmöglichkeiten unserer Schule näher vorstellen.
Im Einzelnen werden wir Sie informieren über
Um 18.00 Uhr und um 18.15 Uhr können Sie bei einem Rundgang das Schulgebäude kennen lernen. Für die Kinder bieten wir von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr während der Infoveranstaltung in unseren Fachräumen Einblicke in das Arbeiten in den Naturwissenschaften und in anderen Bereichen.
Wir würden uns freuen, Sie und Ihre Kinder bei dieser Veranstaltung zahlreich bei uns begrüßen zu dürfen!
Roland Kröner, OStD
- Schulleiter –

Das Lise-Meitner-Gymnasium nimmt erstmals am bundesweiten Informatikwettbewerb teil
Urkunden und Sachpreise für Schule und Teilnehmer.
„Das Fach Informatik spielt für uns eine wichtige Rolle, da es unsere Schülerinnen und Schüler für Jobs in einer Branche begeistern soll, in der sie hervorragende Jobaussichten haben. Am Informatik-Biber nehmen wir teil, weil er unseren Schülerinnen und Schülern mit spannenden Aufgaben Spaß am Thema vermittelt“, erklärt Schulleiter OStD Roland Kröner. StR Miriam Klein initiierte und koordiniert die erstmalige Teilnahme des Lise-Meitner-Gymnasiums an Europas größtem Informatik-Wettbewerb. Vom 7. bis 11. November nahmen mehr als 150.000 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet daran teil. „Das Engagement von Schülerinnen, Schülern und Lehrern war auch in diesem Jahr wieder beeindruckend“, erklärt Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Initiative Bundesweit Informatiknachwuchs fördern (BWINF). (weiterlesen…)