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[ 29. Jan 2018]

Foto: Nico Roller

Es scheint nicht ganz einfach zu sein, alte Feuerwehrschläuche in der Mitte durchzuschneiden. Denn obwohl Mira eine große Schere dafür benutzt, sieht man ihr die Anstrengung im Gesicht deutlich an: “Das ist schon ein bisschen Knochenarbeit”, gibt die Schülerin zu. Aber die ist nun einmal nötig, damit aus den Schläuchen später modische Gürtel und Portemonnaies entstehen können. Das ist die Geschäftsidee der Juniorfirma “oneonetwo”, die erst seit wenigen Wochen am Königsbacher Lise-Meitner-Gymnasium existiert.

Mira gehört zu den elf Kursstufenschülern, die ihre Produkte größtenteils selbst herstellen. Eigentlich mache die Arbeit Spaß, sagt sie grinsend und sichtlich erleichtert, nachdem sie die beiden inzwischen auseinandergeschnittenen Schlauch-Hälften an ihre Mitschülerin Maren weitergegeben hat: “Man weiß, dass man es selbst hergestellt hat und man freut sich, wenn man es jemanden tragen sieht.” Maren spannt derweil eine der beiden Schlauch-Hälften mit mehreren Schraubstöcken auf einer Holzplatte fest und schneidet mit einem Teppichmesser die Form aus. Aus diesem Schlauch werde später ein Gürtel, erklärt sie, während sie sechs Kreise auf den Stoff malt. Da, wo sie die Kreise eingezeichnet hat, wird wenige Minuten später Adriana mit einem Hammer und einem Stanzer sechs Löcher ausstechen und anschließend die Ösen anbringen. Der Gürtel sei jetzt schon so gut wie fertig, erklärt Tobias Kühner: Nur die äußere Naht müsse man noch anbringen, aber das lasse man von Profis erledigen. Tobias ist von den übrigen Mitgliedern der Juniorfirma zum Geschäftsführer gewählt worden. “Wir bieten ein umweltfreundliches und modisches Produkt an”, sagt er. Umweltfreundlich, weil es sich bei den Schläuchen entweder um Ausschussware handelt oder weil sie altersbedingt von der Feuerwehr ausgemustert wurden. Modisch, weil es die Gürtel und Geldbeutel in verschiedenen Farben und Formen gibt. Bei den Gürteln seien auf Wunsch auch Spezialanfertigungen möglich, erklärt Tobias.

Erwerben kann man die Produkte bislang nur auf der Webseite der Juniorfirma. In Zukunft wollen die Schüler aber auch Kooperationen mit Geschäften starten und auf öffentlichen Veranstaltungen präsent sein. Mit ihrer Juniorfirma nehmen sie an einem Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft teil, das ihnen aus erster Hand Einblicke in ökonomische und finanzielle Abläufe geben soll. Zur Seite stehen ihnen dabei ihr Wirtschaftslehrer Andreas Klose und ihr Wirtschaftspate Nico Höpfinger. Für die kommenden sechs Monate haben die Jungunternehmer viele Ziele. Eines ist die Teilnahme am Wettbewerb aller baden-württembergischen Juniorfirmen im Sommer. Ein anderes ist das Erzielen eines Gewinns. Den wollen die Schüler nämlich für ein soziales Projekt spenden. Mehr Informationen im Internet: oneonetwo. – Nico Roller

[ 22. Jan 2018]

Das war laut Thyra der meist gesagte Satz ihrer Austauschpartnerin. Sie war wie 16 weitere Schülerinnen und Schüler der Gordon’s School und der Woking High School vom 14. bis 20. Dezember zu Gast am Lise-Meitner-Gymnasium und in den Familien der teilnehmenden Mädchen und Jungen. Diese bereiteten den neuen Freunden bei – der Jahreszeit entsprechend – niedrigen Temperaturen “a very warm welcome”.
Der Besuch fand bereits zum 4. Mal statt und für die meisten war es ein Wiedersehen mit den Partnern, die sie im Sommer kennengelernt hatten. Für manche war es aber auch die erste Begegnung und deshalb umso spannender. Die Jugendlichen bekamen einen Einblick in das Schul- und Familienleben ihrer Gastgeber, aber auch unsere Schüler machten so ihre Erfahrungen:
“Vor allem das Zusammenwohnen mit einer ‘fremden’ Person und dann noch Englisch sprechen, fand ich sehr gut.” (Hanna) “…es war ziemlich schwierig für mich und meine Freunde, Hochdeutsch und langsam zu reden.” (Amelie) “Die Kommunikation war eigentlich sehr einfach, mal Englisch, mal Deutsch, je nach Situation. Doch ich sage “eigentlich”, denn beim Backen von Weihnachtsplätzchen mussten Anweisungen, Zutaten und Backgeräte mit Händen und Füßen erklärt werden, da ein Großteil der benötigten Wörter weder Teil des Englisch-, noch des Deutschunterrichts der vergangenen Jahre waren. So wurden viele neue Wörter ausgetauscht und die Freude war immer besonders groß, wenn der Andere verstanden hatte, was er herüberreichen sollte. Auf der Suche nach dem längsten deutschen Wort bei unseren Unternehmungen hatten wir ebenfalls großen Spaß. Am Ende fanden wir “Natriumhydrogencarbonat” auf der Rückseite einer Kekspackung.” (Annika) Dieses Jahr gab es auch zum ersten Mal den heiß ersehnten Schnee, zumindest in erreichbarer Nähe: “Wir waren mit meiner Familie am Dobel, da meine Austauschpartnerin seit 7 Jahren keinen Schnee mehr gesehen hatte. Als wir dort angekommen sind, ist sie zuerst in einen Schneeberg gesprungen, weil sie sich so gefreut hat.” (Amelie) Natürlich haben alle die besondere Atmosphäre der Vorweihnachtszeit in unserer Region genossen und es gab wohl keinen Gast, der nicht auf einem Weihnachtsmarkt gewesen ist: “…alle haben die ganzen Lichter und das Essen super gefunden, da sie keine Weihnachtsmärkte in dieser Form haben. Dort haben unsere Gäste auch das erste Mal Bratwurst gegessen…” (Amelie)
Der Ausflug nach Heidelberg war neben all den tollen individuellen Aktivitäten, die am Wochenende in den Familien stattgefunden haben, sicher einer der Höhepunkte. So erstaunt es nicht, dass die Kontakte bei vielen auf privater Ebene fortgeführt werden sollen – und was können wir Lehrer uns mehr wünschen? Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass der Austausch gelungen ist und auch 2018 weiter gehen kann. Frau Brenda Weston von der Woking High School und vor allem Herr Simon Depoix und Alexa Tarsey von der Gordon’s School sind uns zu guten Freunden geworden. Für ihre besondere Unterstützung danke ich Frau Balzer, Frau Florin, Frau Pöhnl und Frau Wieland.
Christa Seitz

[ 22. Jan 2018]

Seit Schuljahresbeginn steht für die neunten Klassen das neue Fach “Gemeinschaftskunde” auf dem Stundenplan – und ebenso lange erweckt die mediale Berichterstattung den Anschein, spannende Politik gebe es nur in Berlin: Nahezu pausenlos ist von Sondierungsgesprächen, Koalitionsmöglichkeiten und langen Verhandlungen in Berlin die Rede. Dass die nächste Hauptstadt aber gar nicht so weit weg ist und bedeutende Politik auch auf Landesebene gemacht wird, erfuhren die Schüler bei der Gemeinschaftskunde-Exkursion in den Stuttgarter Landtag und das “Haus der Geschichte”, die Herr Neckel federführend für den Fachbereich Gemeinschaftskunde organisierte.
So erreichten am Dienstag, den 16. Januar 2018, alle neunten Klassen mit ihren Gemein-schaftskunde- und Geschichtslehrern Herrn Aufmkolk, Frau Ceylan, Frau Holzgräbe, Frau Hummel, Herrn Kunzmann und Herrn Neckel nach staureicher Fahrt den Plenarsaal des Landtags, wo wir vom Besucherdienst fachkundig in die Aufgaben und die Arbeitsweise des Landesparlamentes eingeführt wurden. Bei der simulierten Wahl des Ministerpräsidenten durften die Schüler sogar selbst in die Rolle der Landtagspräsidentin und der Abgeordneten schlüpfen.
Im Anschluss stellten sich zwei Abgeordneten des Enzkreises, Stefanie Seemann (Die Grünen) und Erik Schweickert (FDP) sowie Bernd Grimmer (AfD) und Rainer Hinderer (SPD) den Fragen der Schüler. Die LMG-Schüler stellten zahlreiche interessierte Fragen, bei deren Beantwortung auch die Differenzen zwischen den einzelnen Fraktionspositionen spürbar wurden. Für dieses Verhalten lobten die Abgeordneten die Schüler unisono.
Im unmittelbaren Nachgespräch mit den Schülern konnten die begleitenden Lehrer feststellen, dass die Neuntklässler durchaus politisches Wissen und Einschätzungsvermögen besitzen: Einseitig unterschwellig platzierte Zuspitzungen fielen ihnen ebenso auf wie politische Positionen, deren Vereinbarkeit mit der Menschenwürde (Art. 1 des Grundgesetzes) fragwürdig ist.
Der anschließende Besuch im “Haus der Geschichte” bezog sich schwerpunktmäßig auf Demokratie und Kampf um Mitbestimmung. Die Führung zeigte ebenso wie der selbstständige Rundgang, dass die Menschen in Baden und Württemberg lange um politische Mitbestimmung ringen mussten. Die heutigen Möglichkeiten der politischen Teilhabe werden vor diesem Hintergrund als keinesfalls selbstverständlich erkennbar: Zu allen Zeiten war und ist die Demokratie Gefährdungen ausgesetzt.
Nur das Ausüben der politischen Mitwirkungsmöglichkeiten sowie ein entschiedenes Einschreiten für Grundrechte (wie die unantastbare Würde aller Menschen) erhalten diese kostbare und mühsam erkämpfte Errungenschaft am Leben – eine Erkenntnis, die nicht früh genug im Gemeinschaftskunde-Unterricht erworben werden kann.
M. Kunzmann

[ 22. Jan 2018]

Am 10. Januar gingen die achten Klassen des Lise-Meitner-Gymnasiums gemeinsam Schlittschuhlaufen. Pünktlich um 8:00 Uhr wurden wir mit zwei Bussen von Königsbach nach Waldbronn transportiert. Dort angekommen konnten wir ohne Wartezeit direkt auf die Eisflächen des “Eistreff Waldbronn”. Während manche sich sofort auf dem Eis wohlfühlten und losfuhren, bedurfte es bei dem ein oder anderen einer gewissen Eingewöhnungszeit. Es ist ja immerhin nicht normal mit zwei Metallschienen über gefrorenes Wasser zu gleiten. Wiederum andere Schüler und Schülerinnen wagten sich zum ersten Mal auf das Eis und machten dabei ganz neue Erfahrungen.
Als glücklicher Zufall erwies sich, dass die zweite Schule, die ebenfalls an diesem Tag die Halle gebucht hatte, die Willy-Brandt-Realschule war. Da sich die Schüler und Schülerinnen beider Schulen kennen, war eine sehr harmonische und freundliche Stimmung zu spüren, die am Schluss in einer Riesen-Polonaise endete. Um 12:30 Uhr mussten wir die Halle leider verlassen und kamen somit kurz vor 13:00 Uhr wieder in Königsbach an.
Viele strahlende Gesichter während und am Ende des Tages spiegelten den Wandertag sehr gut wieder: Es war ein schöner Tag für alle Beteiligten. Manche Schüler und Schülerinnen konnten ganz neue Erfahrungen mit Schlittschuhen machen, andere durften sich austoben und ihre sportlichen Talente zeigen und wiederum andere nutzten die Zeit, um einfach zusammen mit ihren Freunden gemütlich ein paar Runden zu drehen und sich dabei auszutauschen.

[ 10. Jan 2018]

„Denken ist eine Linie, Emotionen sind Raum. Ich liebe das Denken in Bildern.“ Peter Zumthor teilte diese Gedanken über Linien Emotionen und Bilder durch das von ihm entworfene Kunsthaus in Bregenz mit uns. Wir konnten uns nach einer vierstündigen Fahrt nach Österreich selbst ein Bild vom Gebäude und der Ausstellung machen. Hochmotiviert und entspannt verbrachten wir den Tag nicht nur im Kunsthaus, sondern nutzen das schöne Wetter, um die Aussicht über den See vom Freilusttheater aus zu genießen. Das Stichwort Atmosphäre fand sich nicht nur am See und in der Stadt wieder, sondern war auch Thema im Innenraum der Architektur. Durch die aus Glasschindeln bestehende Fassade brach sich das Licht je nach Tageszeit unterschiedlich und verlieh den Ausstellungsräumen einen besonderen Charme. Die Ausstellung und vor allem das Kunsthaus sollte man sich auf jeden Fall angeschaut haben. Alles in allem hatte die K1 und die K2 einen schönen Tag in Bregenz und im Bus.
Wir danken dem Förderverein für den großzügigen Zuschuss!
Text: Alena Schmidt/Organisation: M. Herrlich

[ 18. Dez 2017]

Am 05.12.2017 besuchte unsere Klasse, die 5A des Lise-Meitner-Gymnasiums in Königsbach, gemeinsam mit unseren Lehrern Herr Ruf und Frau Bischoff, die Adventsausstellung, die in diesem Jahr zum ersten Mal in der St. Franziskuskirche in Pforzheim zu sehen war.
Der Kirchenraum ist wirklich groß und wir schätzten ihn mindestens 14 -15 m hoch.
Die Führung mit Herr Gfell war lustig. Zu Beginn bekam jeder von uns einen Strohhalm, den wir erst zum Schluss mit einem Wunsch für uns und unsere Familien in die Krippe legen konnten. Zuerst schauten wir uns drei Kronen an, die mit einer Sanduhr, einer Schale mit Salz und einer Flasche Wasser auf einem Tisch standen. Die Kronen symbolisierten die Heiligen Drei Könige, die Sanduhr die Kostbarkeit der Zeit. Salz und Wasser sind lebensnotwendig, ohne sie geht nichts. Sind das die Geschenke, die die Könige heute mitbringen würden? Die Vögel, die aus verschiedenen Materialien gefertigt waren und an Fäden von der Decke herab hingen, entdeckten wir sofort. Sie wurden von Schülerinnen und Schülern der Goldschmiedeschule in Pforzheim gefertigt. Für uns stehen sie für Freiheit und Ungebundensein, weil sie sich so leicht in die Lüfte heben können.
Herr Gfell erzählte uns von Franziskus, der vor über 800 Jahren einen Orden gründete und nach dem sich der jetzige Papst benannt hat. Franziskus erfand das Krippenspiel mit echten Darstellern, mit Menschen und Tieren, und er verwendete viele Sachen aus der Natur. Die Besucher sollten die Geburt im Stall richtig nacherleben können, die Wärme und den Geruch und alles, was dazu gehört. Sie sollten staunen und singen. An einer anderen Station war eine Sonne ausgelegt, die die Verbun-denheit des Franziskus mit allem, was ihn umgab, zeigte: Bruder Sonne, Schwester Mond… Wir hörten auch den Sonnengesang des Franziskus. Weil die Franziskaner immer auch auf die Sinne vertrauten, konnten wir an einem weiteren Tisch unseren Geruchssinn testen und Düfte erraten: Weihrauch, Myrrhe, Zimt, Holz… Manche dieser Gerüche waren uns sehr fremd.
Zur Weihnachtsgeschichte gehören auch die vier Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde, die wir mit geschlossenen Augen erkunden konnten. Außerdem haben Kindergartenkinder eine lustige Krippe gestaltet, in der Sachen versteckt waren, die dort nicht hingehörten. Diese mussten wir fin-den.
Die Führung hat uns allen Spaß gemacht. Die Veranstalter, die Ökumenische Citykirche Pforzheim, würden sich zur Unterstützung des Projektes über eine Spende freuen.
Alina Jäger, Mira Ruhnke

[ 16. Dez 2017]

Lesen können! – oder – (Vor)lesen ist (k)eine Kunst?
Welche Optionen darin stecken, wusste nicht erst der Imperator Julius Cäsar, sondern vor ihm wussten das selbstverständlich schon die Schlauen und Weisen der Antike. Und daran hat sich auch bis heute, ins digitale Zeitalter, nichts, aber auch gar nichts geändert. Im Guten wie im Schlechten. Über das Schlechte wollen wir an dieser Stelle aber mal ausnahmsweise nicht reden. Da verhält es sich mit dem Lesen wie mit nahezu allen Errungenschaften der menschlichen Spezies – im Guten gedacht, was Schlechtes d’raus gemacht (und das betrifft wirklich nicht nur die Einstein und Heisenbergsche Atomphysik und die Entdeckung des Penicillins durch Alexander Fleming und irgendwelche fatal manipulativen Reden irgendwelcher Politiker und Größenwahnsinniger)
Gut Lesen (und Schreiben) öffnet nicht nur manche Tür und manchen Weg, es kann auch Herzen öffnen. Wer hat nicht als Kind jemandem auf dem Schoss gesessen und sich vorlesen lassen, oder, in Decken gehüllt an Lippen und Stimme gehangen, oder am Lagerfeuer einer betörenden Abenteuergeschichte oder einem mitreißenden Erlebnis gelauscht? Selbst in der vielbesungenen Bildungsanstalt für mehr oder weniger lernwillige Bildungsanvertraute wird dem oder der mehr und lustvoller Gehör geschenkt, dessen und derer vorgelesener Beiträge inhaltlich einen Klang verliehen bekommen.
Deshalb darf auch in dieser so wichtigen Disziplin lustvoll und mit Elan und etwas Ehrgeiz gegeneinander angetreten werden. So geschehen also auch wieder am 7.Dezember 2017 hier in den 6ten Klassen des LMG. Wie auch in gewissen sportlichen Wettkämpfen, treffen am Ende die jeweiligen Gruppensieger aufeinander. Die Gruppen – das sind die jeweiligen 6ten Klassen. Die tragen zuvor ein internes Wettlesen aus, bei dem die beiden besten (Vor-)Leser gekürt werden, die dann im Lesefinale ihre Künste zeigen dürfen. Das ist beileibe keine kleine Herausforderung. Das ist fast wie sonntags in der Kirche selbst auf der Kanzel stehen. Nein, es ist vermutlich noch deutlich aufregender, da es zum einen die Mitschüler der ganzen Jahrgangsstufe sind, die im Plenum ihre Ohren spitzen. Und damit nicht genug – auch Herr Westje-Bachmann, der Schulleiter und Chef der gymnasialen Doppelhaushälfte, ist sowohl anwesend als auch Teil der Jury! Das ist Adrenalin pur für die Vorlesenden. Aber es ist Adrenalin, die einer Aufregung geschuldet ist, die anregend, berauschend und doch ein bisschen auch beglückend ist!
So sind also Charlotte Lichte aus der 6a, Julian Künzig aus der 6b, Florentine Schweichart aus der 6c und Mariella Klenner aus der 6d angetreten.
Nach der ersten großen Pause ging es gleich los. Die Mensa war von Zuhörenden gestürmt und es wurde alsbald leise, als Angelika Simmlel im eleganten, kleinen Schwarzen, die Jahr für Jahr erfolgreich dafür sorgt, dass aus dem Vorlesewettbewerb eine gelungene Veranstaltung wird, moderierend zum Mikro griff. Der Unterstufenchor ließ unter der Leitung von Lena Kunzmann und mit der Klavierbegleitung von Patricia Steinhoff ein vielstimmiges und schönes „Everything at once“ ertönen. Mit diesem Klangteppich war der Stimmungsteppich ebenfalls erfolgreich verlegt. (weiterlesen …)

[ 4. Dez 2017]

Im Schuljahr 2016/2017 hat die Schulkonferenz – also Vertreter von Eltern, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern – daran gearbeitet, unseren Umgang mit Konflikten an der Schule in einem Leitfaden zusammenzufassen. In der ersten Schulkonferenzsitzung des Schuljahres 2017/2018 wurde die Endversion beschlossen und auch von der Gesamtlehrerkonferenz bestätigt. Zum Glück gibt es bei uns am LMG sehr selten Konflikte, die nicht in einem direkten Gespräch zu lösen sind. Aber für den Fall, dass dieses doch einmal nicht gelingt, bietet der Leitfaden Informationen, welche Personen auf welcher Stufe hinzugezogen werden können, um zu einer Lösung zu kommen.

[ 27. Nov 2017]

„Voll lecker“, „richtig gut“, „wie frisch gekocht“, „die Nudeln sind al dente“, oder „es schmeckt wie richtig gekochtes Essen.“ Diese und viele weitere Komplimente bekommt das abwechslungsreiche Speisenangebot der Mensa des Bildungszentrums Königsbach seit Beginn des Schuljahres 2017/18 immer wieder. Und das hat sich auch schon herumgesprochen, wie die Verdoppelung der Abonnentenzahlen beweist.
Das neue Schuljahr hat den Schülern von Lise-Meitner-Gymnasium und Willy-Brandt-Realschule nicht nur neue Stundenpläne beschert, sondern auch einen komplett neuen Speiseplan in der Mensa. In diesen sind viele Anregungen von Schülern, Elternvertretern, Schulleitung und Schulträger mit eingeflossen, so dass nun – nachdem die Bewirtschaftung der Mensa neu ausgeschrieben wurde, ausgewogene, gesunde und leckere Mittagsmahlzeiten in Bio-Qualität angeboten werden. Die Anlieferung erfolgt durch die Firma Maier Schwaben aus Schopfloch, die Speisen werden im Cook&Chill Verfahren hergestellt. Täglich werden zwei Menüs angeboten (eines davon vegetarisch) und ein Salatteller. Zusätzlich kann auch ein Beilagensalat und ein Dessert bestellt werden. Mehrmals jährlich gibt es Schülerwunschessen, sowie Aktionstage zu saisonalen und internationalen Themen. Neuerdings können die Menüs auch im Barverkauf erworben werden – solange der Vorrat reicht. Bestellte Essen haben allerdings Vorrang. Eine Auswahl an kalt/warmen Snacks gibt’s zudem generell im Barverkauf ohne Vorbestellung. Dass es nicht langweilig wird, dafür spricht auch der Speiseplan, der wochenlang keine Wiederholungen vorsieht. Viele „Lieblingsessen“ sind dabei, nicht nur Spaghetti Bolognese, sondern auch Leckeres wie Seelachsfilet, Hähnchen-Cordon bleu, Reibekuchen, Döner und Hamburger zum selbst Zusammenbauen, Frikadellen, Asiatisches Rindergeschnetzeltes, Nudelauflauf, oder Griessbrei mit Kirschgrütze und vieles mehr.
U. Faulhaber

[ 16. Nov 2017]

Wir besuchten am 6. November zwei 90-minütige Module zum Thema Laufen am KIT. Das erste Modul behandelte biomechanische Messmethoden und uns wurde u.a das EMG zur Messung der Muskelaktivität vorgeführt. Das zweite Modul behandelte die Biomechanik des Laufens, bei welchen wir mithilfe der Kraftplatte und des Laufbands selber aktiv wurden. Es war sehr lehrreich, interessant und spaßig. Das Gehörte ergänzt die Theorieeinheiten zur Bewegungslehre, welche ein Bereich der Sporttheorie im Neigungsfach ist.
Wir können es nur jedem Sportbegeisterten weiterempfehlen.